Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w0064309/tharanis/wp-content/plugins/role-scoper/taxonomies_rs.php on line 100

Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w0064309/tharanis/wp-content/plugins/role-scoper/taxonomies_rs.php on line 100

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /www/htdocs/w0064309/tharanis/wp-content/plugins/role-scoper/taxonomies_rs.php:100) in /www/htdocs/w0064309/tharanis/wp-includes/feed-rss2-comments.php on line 8
Kommentare zu: Erwerbsarbeit versus Berufung http://persephone.schattendings.de/2005/09/28/erwerbsarbeit-versus-berufung/ Sun, 09 Jan 2011 23:58:26 +0200 http://wordpress.org/?v=2.8.4 hourly 1 Von: Persephone http://persephone.schattendings.de/2005/09/28/erwerbsarbeit-versus-berufung/#comment-20 Persephone Sat, 01 Oct 2005 15:39:25 +0000 http://persephone.schattendings.de/2005/09/28/erwerbsarbeit-versus-berufung/#comment-20 Also Garbsen-Berenbostel ist ein nördlicher Ausläufer von Hannover und liegt meinem Domizil diametral entgegengesetzt. Mit U-Bahn und Bus wäre ich bei 2x umsteigen für eine Strecke über eine Stunde unterwegs - verlorene Zeit. Dieses ganze "man kann ja foh sein überhaupt eine Arbeit zu haben" habe ich mir auch die zwei Jahre bei Remondis einzureden versucht, aber es hat nichts daran geändert, dass ich dort vor Langweile und Unzufriedenheit fast gestorben wäre. Sicher, Hartz IV schrillt auch mir als Alarmglocke im Bewußtsein herum, aber diesmal wurde die Glocke vom lauten Aufschrei "Ich will diesen Job nicht" übertönt. Bäh dann wieder über 8h am Tag im selben Büro sitzen und sich mit öden Klimageräten beschäftigen, es muss doch noch ein interessanterer Job zu bekommen sein. Na ja, es wird sich zeigen, ob ich überhaupt zum Vorstellungsgepräch geladen werde und ich kann mir vorstellen bei dieser konservativen Branche eher eine biedere Dame den Zuschlag erhält. :twisted: Also Garbsen-Berenbostel ist ein nördlicher Ausläufer von Hannover und liegt meinem Domizil diametral entgegengesetzt. Mit U-Bahn und Bus wäre ich bei 2x umsteigen für eine Strecke über eine Stunde unterwegs – verlorene Zeit.
Dieses ganze “man kann ja foh sein überhaupt eine Arbeit zu haben” habe ich mir auch die zwei Jahre bei Remondis einzureden versucht, aber es hat nichts daran geändert, dass ich dort vor Langweile und Unzufriedenheit fast gestorben wäre.
Sicher, Hartz IV schrillt auch mir als Alarmglocke im Bewußtsein herum, aber diesmal wurde die Glocke vom lauten Aufschrei “Ich will diesen Job nicht” übertönt. Bäh dann wieder über 8h am Tag im selben Büro sitzen und sich mit öden Klimageräten beschäftigen, es muss doch noch ein interessanterer Job zu bekommen sein.
Na ja, es wird sich zeigen, ob ich überhaupt zum Vorstellungsgepräch geladen werde und ich kann mir vorstellen bei dieser konservativen Branche eher eine biedere Dame den Zuschlag erhält. :twisted:

]]>
Von: Raven http://persephone.schattendings.de/2005/09/28/erwerbsarbeit-versus-berufung/#comment-19 Raven Fri, 30 Sep 2005 20:11:13 +0000 http://persephone.schattendings.de/2005/09/28/erwerbsarbeit-versus-berufung/#comment-19 Das ist schwierig, ich kann es verstehen... Ich habe meine Berufsfindungsphase noch gut in Erinnerung. Als Außenstehender einen Rat zu geben ist kaum möglich. Letztendlich musst Du Deinem Gefühl folgen, auch wenn das eine Binsenweisheit ist. Fest steht jedenfalls: Alles auf einmal geht nicht. Der Tag hat nur 24 h. Ich sehe es so: Bürojobs wird es morgen auch noch geben. Die Chance bei der Waldorf-Schule wahrscheinlich nicht nochmal und mit der Veröffentlichung Deiner Schriften beginnst Du gerade erst. Das Dumme ist halt nur, dass Du irgendwann in Hartz IV rutschtst und es dann finanziell eng wird trotz Nebenjob, denn Du darfst ja nicht viel dazuverdienen... Wie dumm, dass man die Tarot-Karten auch nicht mehr fragen kann, so viel Mist, wie die in letzter Zeit verzapft haben... :roll: Es ist ein Jammer, dass man heutzutage schon froh und dankbar sein muss, wenn man überhaupt einen Job hat, mit dem man seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Nach Erfüllung und Spass fragt kaum jemand. Ich will nicht wissen, wieviele Leute krank und unzufrieden ihr Leben mit einer Tätigkeit fristen, die sie hassen und sie anödet... Ich kann mir übrigens auch nicht vorstellen, in meinem Leben nichts anderes mehr zu tun als was ich jetzt täglich tue. Es ist schon ein Thema, was mir liegt und Spass macht - nicht immer, auch nicht meistens, aber oft - aber von Erfüllung kann keine Rede sein. Ich weiss nicht, ob ich froh über meinen nunmehr lebenslänglichen Beamtenstatus sein soll oder nicht. Eine existentielle Angstquelle weniger, aber auch ein gewaltiger Anreiz weniger, etwas zu wagen, insbesondere, wenn die Kollegen und der Chef super sind, das Gehalt gut und die Gesundheit schlecht. Ich mag es auch nicht, wenn man mir einen Stempel aufdrückt. "Programmierer" ist nur meine Berufsbezeichnung und natürlich habe ich die Eigenschaften, die man dafür braucht, aber dieser Begriff kann niemals ausdrücken, wer und was ich bin, denn ich bin mehr als das - z.B. <a href="http://www.costumania.net" rel="nofollow">Schöpfer von fantastischen Kreaturen</a>, Opernsängerin, <a href="http://www.schattendings.de/" rel="nofollow">Kommentator täglichen Wahnsinns</a>... PS: Wo in Seths Namen liegt Garbsen-Berenbostel?! Das ist schwierig, ich kann es verstehen… Ich habe meine Berufsfindungsphase noch gut in Erinnerung.

Als Außenstehender einen Rat zu geben ist kaum möglich. Letztendlich musst Du Deinem Gefühl folgen, auch wenn das eine Binsenweisheit ist.
Fest steht jedenfalls: Alles auf einmal geht nicht. Der Tag hat nur 24 h.
Ich sehe es so: Bürojobs wird es morgen auch noch geben. Die Chance bei der Waldorf-Schule wahrscheinlich nicht nochmal und mit der Veröffentlichung Deiner Schriften beginnst Du gerade erst.
Das Dumme ist halt nur, dass Du irgendwann in Hartz IV rutschtst und es dann finanziell eng wird trotz Nebenjob, denn Du darfst ja nicht viel dazuverdienen…

Wie dumm, dass man die Tarot-Karten auch nicht mehr fragen kann, so viel Mist, wie die in letzter Zeit verzapft haben… :roll:

Es ist ein Jammer, dass man heutzutage schon froh und dankbar sein muss, wenn man überhaupt einen Job hat, mit dem man seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Nach Erfüllung und Spass fragt kaum jemand. Ich will nicht wissen, wieviele Leute krank und unzufrieden ihr Leben mit einer Tätigkeit fristen, die sie hassen und sie anödet…

Ich kann mir übrigens auch nicht vorstellen, in meinem Leben nichts anderes mehr zu tun als was ich jetzt täglich tue. Es ist schon ein Thema, was mir liegt und Spass macht – nicht immer, auch nicht meistens, aber oft – aber von Erfüllung kann keine Rede sein.
Ich weiss nicht, ob ich froh über meinen nunmehr lebenslänglichen Beamtenstatus sein soll oder nicht. Eine existentielle Angstquelle weniger, aber auch ein gewaltiger Anreiz weniger, etwas zu wagen, insbesondere, wenn die Kollegen und der Chef super sind, das Gehalt gut und die Gesundheit schlecht.

Ich mag es auch nicht, wenn man mir einen Stempel aufdrückt. “Programmierer” ist nur meine Berufsbezeichnung und natürlich habe ich die Eigenschaften, die man dafür braucht, aber dieser Begriff kann niemals ausdrücken, wer und was ich bin, denn ich bin mehr als das – z.B. Schöpfer von fantastischen Kreaturen, Opernsängerin, Kommentator täglichen Wahnsinns

PS: Wo in Seths Namen liegt Garbsen-Berenbostel?!

]]>