das erzählen von Ossi-Witzen kann doch sehr gefährlich sein. In einem Artikel unter http://heuteblog.de/2006/06/08/ habe ich gelesen, dass ein Wessi von einem Ossi erstochen wurde, weil dieser mehrere Ossi-Witze auf einer Party von sich gegeben hat. Wirklich unglaublich, scheint aber zu stimmen, da auch eine Zeitung darüber berichtet hat.
Also schön aufpassen, sonst gibt es Messer.
Gruss
Moses
]]>Ich kann jeden verstehen, der so einen Job nicht annimmt. Das Gehalt ist ja wohl ein schlechter Witz für die Konditionen, da habe ich in der Ausbildung ja fast schon mehr netto übrig gehabt.
Einmal mehr bin ich froh, einen so sicheren und gut bezahlten Job zu haben. In der freien Wirtschaft hätte ich gesundheitliches Wrack mittlerweile ohnehin nicht mehr viel Chancen, und bei solchen Anekdoten kann einem ja nur angst und bange werden.
Hauptsache, die Leute sind aus der Arbeitslosenstatistik raus! Ob sie für ihren Lebensunterhalt aufkommen können, ist dabei zweitrangig. Genauso ist die heutige Meldung aus dem Radio zu verstehen: Arbeitslosenzahlen leicht gesunken, auch Dank Ein-Euro-Jobs. Juhu!
Bald haben wir amerikanische Verhältnisse, und jeder braucht zwei Jobs, um halbwegs über die Runden zu kommen. Laut Statistik werden es immer mehr… Und an die klassische Aufgabenteilung von früher – Mann geht arbeiten, Frau sorgt sich daheim um Haushalt und/oder Kinder – ist bei den meisten auch nicht mehr zu denken. Nicht, weil jede Frau erpicht auf Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung ist, sondern weil der Mann allein die Familie schlicht nicht mehr durchbringen kann.
Ein Beispiel: Mein Kollege Stephan hat in seiner ersten Zeit bei uns als Absolvent der 6-Monate-Schnellausbildung monatlich sagenhafte 900 Euro netto nach hause getragen für einen anspruchsvollen Job á 38,5 h pro Woche als Programmierer, Berater und technischer Projektleiter. Davon kann natürlich niemand leben, die Frau brachte den großen Rest des Geldes herein. Also wurden ein Krippenplatz und eine Tagesmutter benötigt, und sein Anfahrtsweg war auch nicht klein. Da Betrug die Differenz zwischen dem Betrag ohne seine berufliche Tätigkeit und mit nur noch 300 Euro.
Zum Vergleich: Seine Mutter hat es früher in einem Halbtags-Job in der Sparkasse früher nicht nur geschafft, sich selbst und ihre Kinder als Alleinerziehende zu versorgen, sondern auch noch ein Reihenhäuschen abzubezahlen.
Und da wundert sich einer noch, warum die Deutschen immer weniger Kinder in die Welt setzen… :roll:
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