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Kommentare zu: Cassandras Fluch http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/ Sun, 09 Jan 2011 23:58:26 +0200 http://wordpress.org/?v=2.8.4 hourly 1 Von: cori http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-3557 cori Sat, 07 Apr 2007 21:40:39 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-3557 Du musst ein Fachmann sein - wirklich guter Aufstellungsort, den du hast! Du musst ein Fachmann sein – wirklich guter Aufstellungsort, den du hast!

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Von: Persephone http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-197 Persephone Wed, 23 Aug 2006 16:31:11 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-197 Die Wissenschaftsgeschichte hat schon oft Paradigmen-Wechsel erlebt. Auch wenn die zur Zeit favorisierte Theorie der Astrophysiker die der ewigen Expansion sein sollte, so muss das ja nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Hoffentlich. :roll: Vielleicht, oder sogar wahrscheinlich, sind die Beobachtungen und daraus abgeleiteten Theorien über Ursprung und Werden des Universums ein Teil der Maya und in Wirklichkeit ist alles ganz anders. Besonders die in diesem Zusammenhang wichtige Dimension ZEIT sei nach Mitteilungen aus der geistigen Welt (Gespräche mit Seth) eine Illusion des menschlichen Verstandes. Vielleicht sind die Mitteilungen von Seth auch Quatsch, aber wer kann das schon sagen. :neutral: Heute morgen, als ich noch schlaftrunken zur Bushaltestelle schwankte, hatte ich einen Einfall: Das Universum befindet sich auf einer kugelförmigen Dimension. Der Urknall fand im Nordpol statt, seit her expandiert das Universum, bis es am Äquator seine maximale Ausdehnung erreicht, wenn es dann weiter expandiert rückt es auf der Südhalbkugel automatisch immer weiter zusammen. Ich habe keine Ahnung, ob diese Vorstellung mit den Theorien der Astrophysiker kompatibel ist, ob sich für einen Moment der Schleier der Maya gelüftet hat oder dieser Einfall nur Ausdruck meines Wunschdenkens ist, das die Vorstellung eines auf ewig verlorenen Universums nicht akzeptieren kann. Aber letztlich zählt für mich eigene Erfahrung oder Einfall mehr als wissenschaftliche Theorie und daher bin ich mit meiner Kugelvorstellung erstmal zufrieden. Gemeinsam mit Raven habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, warum die Seelen so unreif sind und sich durch viele Leben bis zur Reife quälen müssen anstatt dass sie gleich von Anfang fertig gereift sind. Die Antwort ist natürlich ganz einfach und nichts Neues: nichts kommt fertig auf die Welt, alles muss reifen. Und das gilt nicht nur für den biologischen Bereich, das gilt auch für Gestein, für Planeten, Sterne, Galaxien. In diesem Zusammenhang macht dann auch die Maya Sinn als notwendiges Lehrmittel des Reifungsprozesses der Seele. Bleibt immer noch die Frage, wozu das Universum überhaupt gibt und das Gefühl, dass es oft eine Qual ist existieren zu müssen (die Pessimistin läßt grüßen). Aber auf diese Frage werde ich in diesem Leben keine Antwort mehr erhalten. Kugelrundes Dankeschön an Raven und Toulexis für die Denkanstöße. Und ja es ist wie das Glühen einer Sternengeburt, dass Raven und ich uns gegenseitig beistehen. Die Wissenschaftsgeschichte hat schon oft Paradigmen-Wechsel erlebt. Auch wenn die zur Zeit favorisierte Theorie der Astrophysiker die der ewigen Expansion sein sollte, so muss das ja nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Hoffentlich. :roll:
Vielleicht, oder sogar wahrscheinlich, sind die Beobachtungen und daraus abgeleiteten Theorien über Ursprung und Werden des Universums ein Teil der Maya und in Wirklichkeit ist alles ganz anders. Besonders die in diesem Zusammenhang wichtige Dimension ZEIT sei nach Mitteilungen aus der geistigen Welt (Gespräche mit Seth) eine Illusion des menschlichen Verstandes. Vielleicht sind die Mitteilungen von Seth auch Quatsch, aber wer kann das schon sagen. :neutral:
Heute morgen, als ich noch schlaftrunken zur Bushaltestelle schwankte, hatte ich einen Einfall: Das Universum befindet sich auf einer kugelförmigen Dimension. Der Urknall fand im Nordpol statt, seit her expandiert das Universum, bis es am Äquator seine maximale Ausdehnung erreicht, wenn es dann weiter expandiert rückt es auf der Südhalbkugel automatisch immer weiter zusammen. Ich habe keine Ahnung, ob diese Vorstellung mit den Theorien der Astrophysiker kompatibel ist, ob sich für einen Moment der Schleier der Maya gelüftet hat oder dieser Einfall nur Ausdruck meines Wunschdenkens ist, das die Vorstellung eines auf ewig verlorenen Universums nicht akzeptieren kann. Aber letztlich zählt für mich eigene Erfahrung oder Einfall mehr als wissenschaftliche Theorie und daher bin ich mit meiner Kugelvorstellung erstmal zufrieden.
Gemeinsam mit Raven habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, warum die Seelen so unreif sind und sich durch viele Leben bis zur Reife quälen müssen anstatt dass sie gleich von Anfang fertig gereift sind. Die Antwort ist natürlich ganz einfach und nichts Neues: nichts kommt fertig auf die Welt, alles muss reifen. Und das gilt nicht nur für den biologischen Bereich, das gilt auch für Gestein, für Planeten, Sterne, Galaxien. In diesem Zusammenhang macht dann auch die Maya Sinn als notwendiges Lehrmittel des Reifungsprozesses der Seele.
Bleibt immer noch die Frage, wozu das Universum überhaupt gibt und das Gefühl, dass es oft eine Qual ist existieren zu müssen (die Pessimistin läßt grüßen). Aber auf diese Frage werde ich in diesem Leben keine Antwort mehr erhalten.
Kugelrundes Dankeschön an Raven und Toulexis für die Denkanstöße.
Und ja es ist wie das Glühen einer Sternengeburt, dass Raven und ich uns gegenseitig beistehen.

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Von: Toulexis http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-196 Toulexis Wed, 23 Aug 2006 08:10:56 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-196 Die Meinungen darüber, ob die kritische Masse nun für eine Kontraktion des Universums ausreicht oder nicht, scheinen zyklischen Schwankungen unterworfen zu sein. Möglicherweise spielen dabei auch so banale Dinge wie das Durchbringen eines Antrags zum Bau neuer Neutrino-Detektoren oder Ähnliches eine gewisse Rolle ... Aber das von der Verhaltensweise Cassandras ausgehende Thema ist doch die individuelle Reaktion auf zwischenmenschliche Auseinandersetzungen, auf populärwissenschaftlich aufbereitete astrophysikalische Aussagen oder auf die Erkenntnis, dass die Wesenszusammenhänge und den Sinn der Welt bzw. der menschlichen Existenz hinter dem Schleier der "Maya" verborgen sind. Die Antwort darauf liegt in der Seele jedes einzelnen Individuums. Für Menschen mit pessimistischer Grundhaltung sind derartige Erkenntnisse eine Bestätigung dafür, wie sinnlos unser Dasein ist, solche mit optimistischer Grundhaltung lassen sich dadurch nicht deprimieren sondern sind erfreut und dankbar dafür, sich mit solch spannenden Themen auseinandersetzen zu können. Beides ist weder schlecht noch gut sondern Ausdruck der Gesetzmäßigkeiten der Polarität. Warum sich nun der eine Mensch auf der Seite der Pessimisten befindet, der andere optimistisch veranlagt ist, ergibt sich aus der individuellen Melange aus Karma und seelisch-sozialer Entwicklung. Trotz allem ist es doch erfreulich, dass sich zwei Seelenschwestern wie Persephone und Raven gefunden haben und sich gegenseitig beistehen :smile:. Die Meinungen darüber, ob die kritische Masse nun für eine Kontraktion des Universums ausreicht oder nicht, scheinen zyklischen Schwankungen unterworfen zu sein. Möglicherweise spielen dabei auch so banale Dinge wie das Durchbringen eines Antrags zum Bau neuer Neutrino-Detektoren oder Ähnliches eine gewisse Rolle …

Aber das von der Verhaltensweise Cassandras ausgehende Thema ist doch die individuelle Reaktion auf zwischenmenschliche Auseinandersetzungen, auf populärwissenschaftlich aufbereitete astrophysikalische Aussagen oder auf die Erkenntnis, dass die Wesenszusammenhänge und den Sinn der Welt bzw. der menschlichen Existenz hinter dem Schleier der “Maya” verborgen sind.

Die Antwort darauf liegt in der Seele jedes einzelnen Individuums. Für Menschen mit pessimistischer Grundhaltung sind derartige Erkenntnisse eine Bestätigung dafür, wie sinnlos unser Dasein ist, solche mit optimistischer Grundhaltung lassen sich dadurch nicht deprimieren sondern sind erfreut und dankbar dafür, sich mit solch spannenden Themen auseinandersetzen zu können. Beides ist weder schlecht noch gut sondern Ausdruck der Gesetzmäßigkeiten der Polarität. Warum sich nun der eine Mensch auf der Seite der Pessimisten befindet, der andere optimistisch veranlagt ist, ergibt sich aus der individuellen Melange aus Karma und seelisch-sozialer Entwicklung.

Trotz allem ist es doch erfreulich, dass sich zwei Seelenschwestern wie Persephone und Raven gefunden haben und sich gegenseitig beistehen :smile:.

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Von: Raven http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-195 Raven Tue, 22 Aug 2006 17:17:04 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-195 Ich beschäftige mich nun schon ein paar Jahre, um nicht zu sagen mittlerweile über ein Jahrzehnt mit dem Thema, und habe schon x Bücher, Artikel, Fernsehsendungen und Theorien über Entropie und ein mögliches Ende des Universums gelesen: Minderheitenmeinungen zum zyklischen Universum gibt es natürlich - siehe z.b. <a href="http://www.heise.de/tp/r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/artikel/22/22685/1.html&words=Zukunft%20Universum" rel="nofollow">hier</a> oder <a href="http://www.heise.de/tp/r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/artikel/12/12453/1.html&words=Zukunft%20Universum" rel="nofollow">hier</a> - aber die Masse der Astrophysiker und die aktuellen Beobachtungen sprechen für ewige Expansion. Populärwissenschaftlich erklärt, viel Bekanntes und einiges zur Zukunft des Universums von Astrophysiker und Philosoph Harald Lesch in der <a href="http://www.br-online.de/alpha/centauri/archiv.shtml" rel="nofollow">Wissenschaftssendung Alpha Centauri</a>: <a href="http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&f=000130.rm" rel="nofollow">Wird sich das Universum wieder zusammenziehen?</a> (relevant ab Minute 10) <a href="http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&f=010819.rm" rel="nofollow">Wie sieht die Zukunft des Universums aus?</a> (relevant ab Minute 7:45) <a href="http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&g2=1&f=040804.rm" rel="nofollow">Was ist Entropie?</a> Die Idee vom erneutem Urknall ("geschlossenes Universum") ist schon länger kein Hit mehr, weil es nach aktuellen Beobachtungen die kritische Masse nicht erreicht und somit die Gravitationskräfte des Univerums für eine Kontraktion nicht ausreichen. Außerdem wäre ein geschlossenes Universum höchstwahrscheinlich nicht für die Entwicklung von Leben geeignet und sähe nicht so aus wie unseres, insbesondere würde sich dann die Expansion nicht auch noch beschleunigen, wie es der Fall ist. Siehe hierzu auch "Eine kurze Geschichte der Zeit" von Hawking. Und auch ein geschlossenes Universum ändert nichts am zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, dem Zerfall oder der Tatsache, dass die Raumzeit bei Kontraktion vernichtet wird. Ob der Gedanke erbaulicher ist als ewige Leere, wage ich stark zu bezweifeln... Ich beschäftige mich nun schon ein paar Jahre, um nicht zu sagen mittlerweile über ein Jahrzehnt mit dem Thema, und habe schon x Bücher, Artikel, Fernsehsendungen und Theorien über Entropie und ein mögliches Ende des Universums gelesen:
Minderheitenmeinungen zum zyklischen Universum gibt es natürlich – siehe z.b. hier oder hier – aber die Masse der Astrophysiker und die aktuellen Beobachtungen sprechen für ewige Expansion.

Populärwissenschaftlich erklärt, viel Bekanntes und einiges zur Zukunft des Universums von Astrophysiker und Philosoph Harald Lesch in der Wissenschaftssendung Alpha Centauri:

Wird sich das Universum wieder zusammenziehen? (relevant ab Minute 10)
Wie sieht die Zukunft des Universums aus? (relevant ab Minute 7:45)
Was ist Entropie?

Die Idee vom erneutem Urknall (”geschlossenes Universum”) ist schon länger kein Hit mehr, weil es nach aktuellen Beobachtungen die kritische Masse nicht erreicht und somit die Gravitationskräfte des Univerums für eine Kontraktion nicht ausreichen.
Außerdem wäre ein geschlossenes Universum höchstwahrscheinlich nicht für die Entwicklung von Leben geeignet und sähe nicht so aus wie unseres, insbesondere würde sich dann die Expansion nicht auch noch beschleunigen, wie es der Fall ist. Siehe hierzu auch “Eine kurze Geschichte der Zeit” von Hawking.

Und auch ein geschlossenes Universum ändert nichts am zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, dem Zerfall oder der Tatsache, dass die Raumzeit bei Kontraktion vernichtet wird. Ob der Gedanke erbaulicher ist als ewige Leere, wage ich stark zu bezweifeln…

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Von: Toulexis http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-194 Toulexis Tue, 22 Aug 2006 13:57:19 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-194 Mir käme es nie in den Sinn, mich von den Aussagen eines Astrophysikers deprimieren zu lassen. Erstens gibt es andere Astrophysiker, die Anderes behaupten, sogar solche, für die es Anzeichen gibt, dass der Urknall nicht der erste seiner Art war (und somit vielleicht auch nicht der letzte). Zweitens bin ich von der Existenz einer geistigen Welt überzeugt und sehe unser irdisches Dasein als eine vorübergehende, wenn auch wiederholte Präsenz in der Welt der Photonen und schwarzen Löcher an, deren Ende ich in diesem Leben mit Sicherheit nicht erleben werde. Drittens möchte ich mir dieses Gastspiel trotz aller Sinnfragen, die ich mir oft und nachhaltig stelle, nicht durch menschliche und daher höchstwahrscheinlich irrende Fachbuchautoren vermiesen lassen. Und schließlich ist das Phänomen "Maya" für mich ein Teil der Sinnfrage, in etwa nach dem bekannten Motto "der Weg ist das Ziel". Gäbe es die Maya nicht, wäre alles einfach und sonnenklar, und niemand müsste sich während seines Gastspiels hier auf der Erde mit Sinnfragen beschäftigen. Dann gäbe es auch keine geistigen Herausforderungen und keine Weiterentwicklung, weshalb die Welt für mich gerade ohne Maya nicht vorstellbar und "sinnlos" ist. Mir käme es nie in den Sinn, mich von den Aussagen eines Astrophysikers deprimieren zu lassen. Erstens gibt es andere Astrophysiker, die Anderes behaupten, sogar solche, für die es Anzeichen gibt, dass der Urknall nicht der erste seiner Art war (und somit vielleicht auch nicht der letzte). Zweitens bin ich von der Existenz einer geistigen Welt überzeugt und sehe unser irdisches Dasein als eine vorübergehende, wenn auch wiederholte Präsenz in der Welt der Photonen und schwarzen Löcher an, deren Ende ich in diesem Leben mit Sicherheit nicht erleben werde. Drittens möchte ich mir dieses Gastspiel trotz aller Sinnfragen, die ich mir oft und nachhaltig stelle, nicht durch menschliche und daher höchstwahrscheinlich irrende Fachbuchautoren vermiesen lassen. Und schließlich ist das Phänomen “Maya” für mich ein Teil der Sinnfrage, in etwa nach dem bekannten Motto “der Weg ist das Ziel”. Gäbe es die Maya nicht, wäre alles einfach und sonnenklar, und niemand müsste sich während seines Gastspiels hier auf der Erde mit Sinnfragen beschäftigen. Dann gäbe es auch keine geistigen Herausforderungen und keine Weiterentwicklung, weshalb die Welt für mich gerade ohne Maya nicht vorstellbar und “sinnlos” ist.

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Von: Persephone http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-192 Persephone Mon, 21 Aug 2006 19:23:34 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-192 @Raven: Nun ja, an jenem Tag, als ich diesen Schritt machte, brach sowieso die Welt über mich zusammen, da konnte ich den Anruf bei Dir getrost riskieren, wenn Du mich zum Teufel gejagt hättest, hätte das zu diesem Tag gepaßt. :twisted:Manchmal ist es gut, wenn man nichts mehr zu verlieren hat, denn das macht Mut. Und Menschen entwickeln sich ja glücklicherweise .... @Hans: Cassandra hatte ja auch ihre guten Seiten, sonst hätte ich mich nicht so gut mit ihr verstanden und mich so gerne mit ihr getroffen. Diesen Rundumschlag gegen mich kann ich trotz allen Psychologisierens nicht wirklich nachvollziehen und steht in keinem Verhältnis zu meinen angeblichen "Misstaten". Um das Thema -Macht- und -Machtlosigkeit- scheint es bei alle dem tatsächlich zu gehen. Meiner eigenen Psychohygenie bin ich es schuldig, mich nicht zum Schauplatz ihrer Machtspiele zu machen, deshalb musste ich von ihr gehen. :neutral: @Raven: Nun ja, an jenem Tag, als ich diesen Schritt machte, brach sowieso die Welt über mich zusammen, da konnte ich den Anruf bei Dir getrost riskieren, wenn Du mich zum Teufel gejagt hättest, hätte das zu diesem Tag gepaßt. :twisted:Manchmal ist es gut, wenn man nichts mehr zu verlieren hat, denn das macht Mut.
Und Menschen entwickeln sich ja glücklicherweise ….

@Hans: Cassandra hatte ja auch ihre guten Seiten, sonst hätte ich mich nicht so gut mit ihr verstanden und mich so gerne mit ihr getroffen. Diesen Rundumschlag gegen mich kann ich trotz allen Psychologisierens nicht wirklich nachvollziehen und steht in keinem Verhältnis zu meinen angeblichen “Misstaten”. Um das Thema -Macht- und -Machtlosigkeit- scheint es bei alle dem tatsächlich zu gehen. Meiner eigenen Psychohygenie bin ich es schuldig, mich nicht zum Schauplatz ihrer Machtspiele zu machen, deshalb musste ich von ihr gehen. :neutral:

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Von: Hans http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-191 Hans Mon, 21 Aug 2006 09:43:43 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-191 ... da kann man nur sagen: "Cassandra scheint eine Frau zu sein, die sehr egozentrisch ist und weltliche Macht ausüben will - niedere Beweggründe, deren Auswirkungen man täglich in den Nachrichten hört und sieht. Sie kann nur über Macht Genüsse erleben und genießen und hat daher ein bedauernswertes Manko - ein armer Mensch! Sie ist aber auch einer Freundschaft der Persephone nicht wert. Jeder Gedanke an sie ist vergeudete Energie, so als ob man eine Kerze anzündet, um die Dunkelheit der "Schwarzen Löcher" im Weltall zu erhellen oder dort die Temparatur zu erhöhen. … da kann man nur sagen: “Cassandra scheint eine Frau zu sein, die sehr egozentrisch ist und weltliche Macht ausüben will – niedere Beweggründe, deren Auswirkungen man täglich in den Nachrichten hört und sieht. Sie kann nur über Macht Genüsse erleben und genießen und hat daher ein bedauernswertes Manko – ein armer Mensch! Sie ist aber auch einer Freundschaft der Persephone nicht wert. Jeder Gedanke an sie ist vergeudete Energie, so als ob man eine Kerze anzündet, um die Dunkelheit der “Schwarzen Löcher” im Weltall zu erhellen oder dort die Temparatur zu erhöhen.

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Von: Raven http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-189 Raven Sat, 19 Aug 2006 20:16:37 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-189 Nun, Du hast damals den ersten Schritt gemacht, was sicher nicht einfach war, und Dich inzwischen sehr verändert - zum Guten, wie ich finde. :smile: Damals hatte ich nicht das Gefühl, gleichberechtigt zu sein, jetzt schon. ;) Und auch einige andere Dinge sind nun anders... Was das expandierende Universum betrifft, hier das lange versprochene Zitat zur wahrscheinlichen Zukunft aus dem Buch "Die letzten 3 Minuten" des Astrophysikers Paul Davies, das Gegenstück zu Steven Weinbergs "Die ersten 3 Minuten", einem Standard-Werk der Astrophysik: "Irgendwann wird das gegenwärtig noch mit der üppigen Energie der atomaren Kraft leuchtende Universum diese wertvolle Brennstoffquelle verbraucht haben - dann wird die Zeit des Lichts auf immer dahin sein. [...] Ewig ist eine lange Zeit und in ihrem Verlauf dürften schließlich alle schwarzen Löcher - selbst die größten - verschwinden. Im Augenblick ihres Todes werden sie in der finsteren Schwärze der nie endenden kosmischen Nacht kurz aufleuchten, ein flüchtiger Grabspruch für die einstige Existenz einer Milliarde strahlender Sonnen. [...] So wäre das Universum der sehr fernen Zukunft eine unvorstellbar verdünnte Suppe aus Photonen, Neutrinos und einer immer geringeren Anzahl von Elektronen und Positronen, die sich alle langsam immer weiter voneinander entfernen. Soweit uns bekannt ist, würde es nie wieder zu irgendwelchen weiteren physikalischen Prozessen kommen. Kein bedeutsames Ereignis würde die trübe Sterilität eines Universums unterbrechen, das seinen Weg vollendet hat und dennoch einem ewigen Leben entgegensieht - vielleicht wäre ewiger Tod das bessere Wort dafür." Ob Davies an Maya oder sonst etwas glaubt, weiss ich nicht, aber ich finde seine Aussagen gleichermaßen deprimierend wie treffend. Man wird verrückt, wenn man länger über den Sinn des Ganzen nachdenkt... Nun, Du hast damals den ersten Schritt gemacht, was sicher nicht einfach war, und Dich inzwischen sehr verändert – zum Guten, wie ich finde. :smile: Damals hatte ich nicht das Gefühl, gleichberechtigt zu sein, jetzt schon. ;) Und auch einige andere Dinge sind nun anders…

Was das expandierende Universum betrifft, hier das lange versprochene Zitat zur wahrscheinlichen Zukunft aus dem Buch “Die letzten 3 Minuten” des Astrophysikers Paul Davies, das Gegenstück zu Steven Weinbergs “Die ersten 3 Minuten”, einem Standard-Werk der Astrophysik:

“Irgendwann wird das gegenwärtig noch mit der üppigen Energie der atomaren Kraft leuchtende Universum diese wertvolle Brennstoffquelle verbraucht haben – dann wird die Zeit des Lichts auf immer dahin sein. [...]
Ewig ist eine lange Zeit und in ihrem Verlauf dürften schließlich alle schwarzen Löcher – selbst die größten – verschwinden. Im Augenblick ihres Todes werden sie in der finsteren Schwärze der nie endenden kosmischen Nacht kurz aufleuchten, ein flüchtiger Grabspruch für die einstige Existenz einer Milliarde strahlender Sonnen. [...]
So wäre das Universum der sehr fernen Zukunft eine unvorstellbar verdünnte Suppe aus Photonen, Neutrinos und einer immer geringeren Anzahl von Elektronen und Positronen, die sich alle langsam immer weiter voneinander entfernen. Soweit uns bekannt ist, würde es nie wieder zu irgendwelchen weiteren physikalischen Prozessen kommen. Kein bedeutsames Ereignis würde die trübe Sterilität eines Universums unterbrechen, das seinen Weg vollendet hat und dennoch einem ewigen Leben entgegensieht – vielleicht wäre ewiger Tod das bessere Wort dafür.”

Ob Davies an Maya oder sonst etwas glaubt, weiss ich nicht, aber ich finde seine Aussagen gleichermaßen deprimierend wie treffend. Man wird verrückt, wenn man länger über den Sinn des Ganzen nachdenkt…

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Von: Persephone http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-188 Persephone Sat, 19 Aug 2006 18:02:14 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-188 @Toulexis Das ist es ja gerade: viele Leben lang dämmert man im Trugbild der Maya dahin, dann fängt man langsam an zu erkennen, dass mit der Welt irgendetwas nicht stimmt und alles Maya ist. Das widerum halten die allermeisten Mitmenschen für verrückt, weil sie die Maya noch nicht durchblickt haben, was widerum den Sehenden fast in den Wahnsinn treiben kann. Und dann fragt man sich, wozu es die Maya überhaupt gibt, wozu das alles gut sein soll? Wozu all die Qualen, um dann vielleicht irgendwann im Nirwana aufgelöst zu werden? Vielleicht steckt dahinter tatsächlich ein ausgeklügelter kosmischer Heilsplan, vielleicht ist aber auch Sinnsuche sinnlos, weil es keinen Sinn gibt und der Wunsch nach Erkenntnis des Sinns zu den sinnlosen Qualen gehört. Brrr, mir wird ganz schwindelig, wenn ich darüber nachdenke - und in Ermangelung der Ablenkungsmanöver, die die meisten Homo non-sapiens zur Verfügung stehen, denke ich die meiste Zeit darüber nach. Und dann noch die Prognose des ewig expandierenden Universums. Bald wird nichts mehr geschehen, weil alle Teilchen zu weit voneinander entfernt sind, als dass sie miteinander reagieren könnten, dann gibt es nur noch den ewigen, kalten Tod. Schauderhaft. Sollte sich Cassandra mir tatsächlich wieder annähern wollen, so könnte sie auf eine geöffnete Tür hoffen, weil ich Respekt vor dem Mut und der Größe hätte, die das erfordert - und weil das der Beweis wäre, dass ich ihr wirklich wichtig bin. Das erinnert mich an meine Beziehung an Raven, die hatte ich durch eigene Schuld verbockt und hatte das Glück dennoch auf eine geöffnete Tür ihrerseits zu stoßen. Wenn ich meine Raven nicht hätte, dann sähe es wirklich düster aus ..... @Toulexis
Das ist es ja gerade: viele Leben lang dämmert man im Trugbild der Maya dahin, dann fängt man langsam an zu erkennen, dass mit der Welt irgendetwas nicht stimmt und alles Maya ist. Das widerum halten die allermeisten Mitmenschen für verrückt, weil sie die Maya noch nicht durchblickt haben, was widerum den Sehenden fast in den Wahnsinn treiben kann. Und dann fragt man sich, wozu es die Maya überhaupt gibt, wozu das alles gut sein soll? Wozu all die Qualen, um dann vielleicht irgendwann im Nirwana aufgelöst zu werden?
Vielleicht steckt dahinter tatsächlich ein ausgeklügelter kosmischer Heilsplan, vielleicht ist aber auch Sinnsuche sinnlos, weil es keinen Sinn gibt und der Wunsch nach Erkenntnis des Sinns zu den sinnlosen Qualen gehört. Brrr, mir wird ganz schwindelig, wenn ich darüber nachdenke – und in Ermangelung der Ablenkungsmanöver, die die meisten Homo non-sapiens zur Verfügung stehen, denke ich die meiste Zeit darüber nach.
Und dann noch die Prognose des ewig expandierenden Universums. Bald wird nichts mehr geschehen, weil alle Teilchen zu weit voneinander entfernt sind, als dass sie miteinander reagieren könnten, dann gibt es nur noch den ewigen, kalten Tod. Schauderhaft.

Sollte sich Cassandra mir tatsächlich wieder annähern wollen, so könnte sie auf eine geöffnete Tür hoffen, weil ich Respekt vor dem Mut und der Größe hätte, die das erfordert – und weil das der Beweis wäre, dass ich ihr wirklich wichtig bin.
Das erinnert mich an meine Beziehung an Raven, die hatte ich durch eigene Schuld verbockt und hatte das Glück dennoch auf eine geöffnete Tür ihrerseits zu stoßen. Wenn ich meine Raven nicht hätte, dann sähe es wirklich düster aus …..

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Von: Toulexis http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-187 Toulexis Sat, 19 Aug 2006 12:31:35 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/08/14/cassandras-fluch/#comment-187 "wenn ich eines gelernt habe, dann die Tatsache, dass nichts in diesem Universum einen Sinn ergibt und wir uns dehalb getrost der kompletten Selbstzerstörung überantworten können" Dass Du, Persephone, aus emotionalen Gründen zu dieser traurigen Schlussfolgerung kommst, kann ich gut verstehen und nachempfinden. Aber andererseits will sie nicht recht zu den an anderer Stelle in diesem Blog geäußerten Aussagen über die "Maya"-Eigenschaften dieser Welt passen. Ist nicht alle Wahrheit oder eben der Sinn alles Geschehens in diesem Universum für uns Angehörige der Gattung Homo Sapiens vom Schleier der Maya verdeckt, so sehr, dass der Gattungsname eigentlich in "non sapiens" geändert werden müsste? Spirituelle Wege zur Streichung de "non" gibt es viele und jeder Mensch muss hier seinen Eigenen finden. Vielleicht bereut Cassandra ihr Verhalten tatsächlich, schafft es aber nicht, wieder auf Dich zuzugehen. Und wenn sie es täte, wärst Du bereit, deinerseits die Tür wieder zu öffnen? “wenn ich eines gelernt habe, dann die Tatsache, dass nichts in diesem Universum einen Sinn ergibt und wir uns dehalb getrost der kompletten Selbstzerstörung überantworten können”

Dass Du, Persephone, aus emotionalen Gründen zu dieser traurigen Schlussfolgerung kommst, kann ich gut verstehen und nachempfinden. Aber andererseits will sie nicht recht zu den an anderer Stelle in diesem Blog geäußerten Aussagen über die “Maya”-Eigenschaften dieser Welt passen. Ist nicht alle Wahrheit oder eben der Sinn alles Geschehens in diesem Universum für uns Angehörige der Gattung Homo Sapiens vom Schleier der Maya verdeckt, so sehr, dass der Gattungsname eigentlich in “non sapiens” geändert werden müsste? Spirituelle Wege zur Streichung de “non” gibt es viele und jeder Mensch muss hier seinen Eigenen finden.

Vielleicht bereut Cassandra ihr Verhalten tatsächlich, schafft es aber nicht, wieder auf Dich zuzugehen. Und wenn sie es täte, wärst Du bereit, deinerseits die Tür wieder zu öffnen?

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