Aber das von der Verhaltensweise Cassandras ausgehende Thema ist doch die individuelle Reaktion auf zwischenmenschliche Auseinandersetzungen, auf populärwissenschaftlich aufbereitete astrophysikalische Aussagen oder auf die Erkenntnis, dass die Wesenszusammenhänge und den Sinn der Welt bzw. der menschlichen Existenz hinter dem Schleier der “Maya” verborgen sind.
Die Antwort darauf liegt in der Seele jedes einzelnen Individuums. Für Menschen mit pessimistischer Grundhaltung sind derartige Erkenntnisse eine Bestätigung dafür, wie sinnlos unser Dasein ist, solche mit optimistischer Grundhaltung lassen sich dadurch nicht deprimieren sondern sind erfreut und dankbar dafür, sich mit solch spannenden Themen auseinandersetzen zu können. Beides ist weder schlecht noch gut sondern Ausdruck der Gesetzmäßigkeiten der Polarität. Warum sich nun der eine Mensch auf der Seite der Pessimisten befindet, der andere optimistisch veranlagt ist, ergibt sich aus der individuellen Melange aus Karma und seelisch-sozialer Entwicklung.
Trotz allem ist es doch erfreulich, dass sich zwei Seelenschwestern wie Persephone und Raven gefunden haben und sich gegenseitig beistehen :smile:.
]]>Populärwissenschaftlich erklärt, viel Bekanntes und einiges zur Zukunft des Universums von Astrophysiker und Philosoph Harald Lesch in der Wissenschaftssendung Alpha Centauri:
Wird sich das Universum wieder zusammenziehen? (relevant ab Minute 10)
Wie sieht die Zukunft des Universums aus? (relevant ab Minute 7:45)
Was ist Entropie?
Die Idee vom erneutem Urknall (”geschlossenes Universum”) ist schon länger kein Hit mehr, weil es nach aktuellen Beobachtungen die kritische Masse nicht erreicht und somit die Gravitationskräfte des Univerums für eine Kontraktion nicht ausreichen.
Außerdem wäre ein geschlossenes Universum höchstwahrscheinlich nicht für die Entwicklung von Leben geeignet und sähe nicht so aus wie unseres, insbesondere würde sich dann die Expansion nicht auch noch beschleunigen, wie es der Fall ist. Siehe hierzu auch “Eine kurze Geschichte der Zeit” von Hawking.
Und auch ein geschlossenes Universum ändert nichts am zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, dem Zerfall oder der Tatsache, dass die Raumzeit bei Kontraktion vernichtet wird. Ob der Gedanke erbaulicher ist als ewige Leere, wage ich stark zu bezweifeln…
]]>@Hans: Cassandra hatte ja auch ihre guten Seiten, sonst hätte ich mich nicht so gut mit ihr verstanden und mich so gerne mit ihr getroffen. Diesen Rundumschlag gegen mich kann ich trotz allen Psychologisierens nicht wirklich nachvollziehen und steht in keinem Verhältnis zu meinen angeblichen “Misstaten”. Um das Thema -Macht- und -Machtlosigkeit- scheint es bei alle dem tatsächlich zu gehen. Meiner eigenen Psychohygenie bin ich es schuldig, mich nicht zum Schauplatz ihrer Machtspiele zu machen, deshalb musste ich von ihr gehen. :neutral:
]]>
Und auch einige andere Dinge sind nun anders…
Was das expandierende Universum betrifft, hier das lange versprochene Zitat zur wahrscheinlichen Zukunft aus dem Buch “Die letzten 3 Minuten” des Astrophysikers Paul Davies, das Gegenstück zu Steven Weinbergs “Die ersten 3 Minuten”, einem Standard-Werk der Astrophysik:
“Irgendwann wird das gegenwärtig noch mit der üppigen Energie der atomaren Kraft leuchtende Universum diese wertvolle Brennstoffquelle verbraucht haben – dann wird die Zeit des Lichts auf immer dahin sein. [...]
Ewig ist eine lange Zeit und in ihrem Verlauf dürften schließlich alle schwarzen Löcher – selbst die größten – verschwinden. Im Augenblick ihres Todes werden sie in der finsteren Schwärze der nie endenden kosmischen Nacht kurz aufleuchten, ein flüchtiger Grabspruch für die einstige Existenz einer Milliarde strahlender Sonnen. [...]
So wäre das Universum der sehr fernen Zukunft eine unvorstellbar verdünnte Suppe aus Photonen, Neutrinos und einer immer geringeren Anzahl von Elektronen und Positronen, die sich alle langsam immer weiter voneinander entfernen. Soweit uns bekannt ist, würde es nie wieder zu irgendwelchen weiteren physikalischen Prozessen kommen. Kein bedeutsames Ereignis würde die trübe Sterilität eines Universums unterbrechen, das seinen Weg vollendet hat und dennoch einem ewigen Leben entgegensieht – vielleicht wäre ewiger Tod das bessere Wort dafür.”
Ob Davies an Maya oder sonst etwas glaubt, weiss ich nicht, aber ich finde seine Aussagen gleichermaßen deprimierend wie treffend. Man wird verrückt, wenn man länger über den Sinn des Ganzen nachdenkt…
]]>Sollte sich Cassandra mir tatsächlich wieder annähern wollen, so könnte sie auf eine geöffnete Tür hoffen, weil ich Respekt vor dem Mut und der Größe hätte, die das erfordert – und weil das der Beweis wäre, dass ich ihr wirklich wichtig bin.
Das erinnert mich an meine Beziehung an Raven, die hatte ich durch eigene Schuld verbockt und hatte das Glück dennoch auf eine geöffnete Tür ihrerseits zu stoßen. Wenn ich meine Raven nicht hätte, dann sähe es wirklich düster aus …..
Dass Du, Persephone, aus emotionalen Gründen zu dieser traurigen Schlussfolgerung kommst, kann ich gut verstehen und nachempfinden. Aber andererseits will sie nicht recht zu den an anderer Stelle in diesem Blog geäußerten Aussagen über die “Maya”-Eigenschaften dieser Welt passen. Ist nicht alle Wahrheit oder eben der Sinn alles Geschehens in diesem Universum für uns Angehörige der Gattung Homo Sapiens vom Schleier der Maya verdeckt, so sehr, dass der Gattungsname eigentlich in “non sapiens” geändert werden müsste? Spirituelle Wege zur Streichung de “non” gibt es viele und jeder Mensch muss hier seinen Eigenen finden.
Vielleicht bereut Cassandra ihr Verhalten tatsächlich, schafft es aber nicht, wieder auf Dich zuzugehen. Und wenn sie es täte, wärst Du bereit, deinerseits die Tür wieder zu öffnen?
]]>