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Kommentare zu: Mehrarbeit http://persephone.schattendings.de/2006/10/19/mehrarbeit/ Sun, 09 Jan 2011 23:58:26 +0200 http://wordpress.org/?v=2.8.4 hourly 1 Von: Persephones Welt » Last des Sprechens http://persephone.schattendings.de/2006/10/19/mehrarbeit/#comment-1348 Persephones Welt » Last des Sprechens Thu, 14 Dec 2006 19:15:33 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/10/19/mehrarbeit/#comment-1348 [...] Wie bereits im Artikel Mehrarbeit beschrieben, hatte ich im Sommer meine wöchentliche Arbeitszeit im Callcenter von 12h auf 20h erhöht. 20h erschienen mir für einen Job, der meiner extrem introvertierten und schweigsamen Natur diametral entgegenläuft noch erträglich zu sein. Ab und zu ein paar Überstunden schieben ist bei einer Basis von 20h natürlich auch kein Problem. So dachte ich mir nichts dabei als mein Plan für die Kalenderwoche 40 fünf Arbeitstage mit 26h Arbeitsstunden vorsah. Unter anderem musste ich am Feiertag (03.Oktober) 4h arbeiten. Nun ja, das konnte ich verkraften. Die Woche drauf wartete abermals mit fünf Arbeitstagen zu je 5h auf, wie ich anfangs dachte. Doch Dienstagmorgen erhielt ich vom Arbeitsplan-Koordinator eine e-mail mit der Frage, wieso ich denn Montag schon um 13:00 gegangen sei, ich hätte doch bis 14:00 arbeiten müssen. Hä, was will der denn von mir, dachte ich erst, aber natürlich hatte er Recht, ich hatte das Balkendiagramm falsch gelesen und musste tatsächlich jeden Tag 6h Dienst schieben, also eine 30h Woche. Begründet wurde die Mehrarbeit mit Krankheitsfällen. Null problemo, dachte ich, das kann vorkommen, die Woche kriege ich schon rum. Nächste Woche wird der Plan bestimmt wieder normal sein. Doch als ich Donnerstag meinen Plan für die KW 42 in den Händen hielt, traf mich der Schlag. Nicht nur, dass ich wieder von Mo-Fr 30h arbeiten soll, das wäre ja noch in Ordnung. Nein, ich soll dazu auch noch Sonntag 9h am Stück Dienst schieben! Eine 6-Tage Woche mit einer 9h Stunden Schicht. HHHHIIIIIILLLLFFFEEE Wegen des geringen Callaufkommens habe ich diese Sonntagschicht ohne misanthropische Hassattacke überlebt. [...] [...] Wie bereits im Artikel Mehrarbeit beschrieben, hatte ich im Sommer meine wöchentliche Arbeitszeit im Callcenter von 12h auf 20h erhöht. 20h erschienen mir für einen Job, der meiner extrem introvertierten und schweigsamen Natur diametral entgegenläuft noch erträglich zu sein. Ab und zu ein paar Überstunden schieben ist bei einer Basis von 20h natürlich auch kein Problem. So dachte ich mir nichts dabei als mein Plan für die Kalenderwoche 40 fünf Arbeitstage mit 26h Arbeitsstunden vorsah. Unter anderem musste ich am Feiertag (03.Oktober) 4h arbeiten. Nun ja, das konnte ich verkraften. Die Woche drauf wartete abermals mit fünf Arbeitstagen zu je 5h auf, wie ich anfangs dachte. Doch Dienstagmorgen erhielt ich vom Arbeitsplan-Koordinator eine e-mail mit der Frage, wieso ich denn Montag schon um 13:00 gegangen sei, ich hätte doch bis 14:00 arbeiten müssen. Hä, was will der denn von mir, dachte ich erst, aber natürlich hatte er Recht, ich hatte das Balkendiagramm falsch gelesen und musste tatsächlich jeden Tag 6h Dienst schieben, also eine 30h Woche. Begründet wurde die Mehrarbeit mit Krankheitsfällen. Null problemo, dachte ich, das kann vorkommen, die Woche kriege ich schon rum. Nächste Woche wird der Plan bestimmt wieder normal sein. Doch als ich Donnerstag meinen Plan für die KW 42 in den Händen hielt, traf mich der Schlag. Nicht nur, dass ich wieder von Mo-Fr 30h arbeiten soll, das wäre ja noch in Ordnung. Nein, ich soll dazu auch noch Sonntag 9h am Stück Dienst schieben! Eine 6-Tage Woche mit einer 9h Stunden Schicht. HHHHIIIIIILLLLFFFEEE Wegen des geringen Callaufkommens habe ich diese Sonntagschicht ohne misanthropische Hassattacke überlebt. [...]

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Von: Persephone http://persephone.schattendings.de/2006/10/19/mehrarbeit/#comment-586 Persephone Tue, 24 Oct 2006 16:10:37 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/10/19/mehrarbeit/#comment-586 @Toulexis: siehe hierzu den Artikel:"Dm-Chef Werner zum Grundeinkommen: "Wir würden gewaltig reicher werden" unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,386396,00.html Die Aussagen des (anthroposophischen) dm-Chefs sind mir extrem sympathisch, weshalb ich meine Drogerieartikel mittlerweile hauptsächlich bei dm kaufe. Dass das Wirtschaftssystem nur so laufen kann wie es zur Zeit ist, ist doch eine Vorstellung des begrenzten Geistes. Maya. Wahrscheinlich würde eine lokal begrenzte Revolution in dieser globalisierten Welt tatsächlich nicht mehr viel bringen. Aber ab und zu muss die Woge des Zorns über ein Land fegen, um die verkrusteten Strukturen zu reinigen. @Toulexis: siehe hierzu den Artikel:”Dm-Chef Werner zum Grundeinkommen: “Wir würden gewaltig reicher werden” unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,386396,00.html

Die Aussagen des (anthroposophischen) dm-Chefs sind mir extrem sympathisch, weshalb ich meine Drogerieartikel mittlerweile hauptsächlich bei dm kaufe. Dass das Wirtschaftssystem nur so laufen kann wie es zur Zeit ist, ist doch eine Vorstellung des begrenzten Geistes. Maya.
Wahrscheinlich würde eine lokal begrenzte Revolution in dieser globalisierten Welt tatsächlich nicht mehr viel bringen. Aber ab und zu muss die Woge des Zorns über ein Land fegen, um die verkrusteten Strukturen zu reinigen.

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Von: Persephone http://persephone.schattendings.de/2006/10/19/mehrarbeit/#comment-585 Persephone Tue, 24 Oct 2006 16:07:01 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/10/19/mehrarbeit/#comment-585 @Raven: Dein Arbeitszeitbedingungen sind aber auch heftig, besonders wenn man eine chronische Krankheit hat und regelmäßig zu Ärzten und Therapeuten muss. 41h/Woche, alle Arztbesuche gelten als Privatvergnügen, so dass Du zwangsläufig jede Woche Minusstunden machst, die Du an anderen Tagen wieder reinholen musst. Dazu noch die Fahrtzeiten, Besorgungen machen ohne Auto, Haushalt, da bleibt nicht mehr viel Zeit zum Erholen. :shock: Arbeiten an sich ist nicht schlimm, auch wenn es nicht der Traumjob ist, es ist eine Frage der Dosis und 41h pro Woche sind eindeutig zu viel, besonders wenn es sich um die abstrakten, entfremdeten Tätigkeiten des globalen, kapitalistischen Wirtschaftssystems handelt. Hoffentlich geht es Dir besser, wenn die Arbeitszeitreduzierung durch ist und genauso hoffe ich, dass Du Dich in Deiner neuen Wohnung wohl fühlen wirst. Wenn ich daran denke, ich müßte in eine andere Wohnung umziehen, die nur halb so schön wäre wie meine jetztige, würde es mich auch grauen. Monk ist genial. Die Serie gehört zur Zeit zu meinen Lieblingsserien. Wir Psychos sind eben doch zu etwas zu gebrauchen. :mrgreen: @Raven: Dein Arbeitszeitbedingungen sind aber auch heftig, besonders wenn man eine chronische Krankheit hat und regelmäßig zu Ärzten und Therapeuten muss. 41h/Woche, alle Arztbesuche gelten als Privatvergnügen, so dass Du zwangsläufig jede Woche Minusstunden machst, die Du an anderen Tagen wieder reinholen musst. Dazu noch die Fahrtzeiten, Besorgungen machen ohne Auto, Haushalt, da bleibt nicht mehr viel Zeit zum Erholen. :shock:
Arbeiten an sich ist nicht schlimm, auch wenn es nicht der Traumjob ist, es ist eine Frage der Dosis und 41h pro Woche sind eindeutig zu viel, besonders wenn es sich um die abstrakten, entfremdeten Tätigkeiten des globalen, kapitalistischen Wirtschaftssystems handelt.
Hoffentlich geht es Dir besser, wenn die Arbeitszeitreduzierung durch ist und genauso hoffe ich, dass Du Dich in Deiner neuen Wohnung wohl fühlen wirst.
Wenn ich daran denke, ich müßte in eine andere Wohnung umziehen, die nur halb so schön wäre wie meine jetztige, würde es mich auch grauen.

Monk ist genial. Die Serie gehört zur Zeit zu meinen Lieblingsserien. Wir Psychos sind eben doch zu etwas zu gebrauchen. :mrgreen:

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Von: Toulexis http://persephone.schattendings.de/2006/10/19/mehrarbeit/#comment-583 Toulexis Tue, 24 Oct 2006 09:09:44 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/10/19/mehrarbeit/#comment-583 Trotz aller Bürokratie und Pannen sollten wir nicht vergessen, dass Sozialleistungen weder historisch noch global gesehen eine Selbstverständlichkeit sind. Sie müssen gesamtgesellschaftlich erarbeitet werden müssen, sonst geht´s nicht. Der gesetzliche Anspruch darauf, dass Andere (Menschen, Maschinen, Kapital ...) etwas abgeben, ist ein sozialpolitisches Instrument zur Erhaltung des gesellschaftlichen Friedens, wie anderswo subventionierte Brot- und Wasserpreise. Ich glaube nicht, dass eine (noch eine, die wievielte...?) Revolution daran etwas ändern würde. Der evolutionäre Weg, hier und da gepflastert von dem einen oder anderen Revolutiönchen, erscheint mir plausibler. Aus mancher Perspektive (siehe Raven) dürfte allein schon die Möglichkeit, mit einer plusminus 20h-Woche hinzukommen, etwas von "Luxus" haben. Trotz aller Bürokratie und Pannen sollten wir nicht vergessen, dass Sozialleistungen weder historisch noch global gesehen eine Selbstverständlichkeit sind. Sie müssen gesamtgesellschaftlich erarbeitet werden müssen, sonst geht´s nicht. Der gesetzliche Anspruch darauf, dass Andere (Menschen, Maschinen, Kapital …) etwas abgeben, ist ein sozialpolitisches Instrument zur Erhaltung des gesellschaftlichen Friedens, wie anderswo subventionierte Brot- und Wasserpreise. Ich glaube nicht, dass eine (noch eine, die wievielte…?) Revolution daran etwas ändern würde. Der evolutionäre Weg, hier und da gepflastert von dem einen oder anderen Revolutiönchen, erscheint mir plausibler. Aus mancher Perspektive (siehe Raven) dürfte allein schon die Möglichkeit, mit einer plusminus 20h-Woche hinzukommen, etwas von “Luxus” haben.

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Von: Raven http://persephone.schattendings.de/2006/10/19/mehrarbeit/#comment-572 Raven Mon, 23 Oct 2006 19:11:39 +0000 http://persephone.schattendings.de/2006/10/19/mehrarbeit/#comment-572 Kein Wunder, dass Du Dich an diese Wohnung klammerst: Mir gefällt sie auch sehr gut mit dem Balkon, der supergünstigen Lage, Dachgeschoss, viel Platz, Schrägen, Ecken und dem großen weissen Bad mit Wanne und Fenster. Fast wie meine, nur eine ganze Ecke günstiger. Wie selten so etwas zu bekommen ist, sehe ich ja gerade bei meiner <a href="index.php?p=606" rel="nofollow">Wohnungssuche</a>... :cry: Und keiner kann das mit der Arbeitszeit besser nachvollziehen als ich. Mit 20h pro Woche im Rahmen der Wiedereingliederung ging es mir gesundheitlich so gut wie schon lange nicht mehr, auch noch mit täglich 5 oder auch 6h. Mal abgesehen von Schmerzen war es einfach toll, nicht mehr ständig so gehetzt zu sein und alles planen zu müssen. Nun habe ich wieder mehr als das Doppelte und es geht mir wieder so schlecht wie vor meiner langen Ausfallzeit. Kotz. BTW, Monk rulez! :mrgreen: Kein Wunder, dass Du Dich an diese Wohnung klammerst: Mir gefällt sie auch sehr gut mit dem Balkon, der supergünstigen Lage, Dachgeschoss, viel Platz, Schrägen, Ecken und dem großen weissen Bad mit Wanne und Fenster. Fast wie meine, nur eine ganze Ecke günstiger. Wie selten so etwas zu bekommen ist, sehe ich ja gerade bei meiner Wohnungssuche… :cry:

Und keiner kann das mit der Arbeitszeit besser nachvollziehen als ich. Mit 20h pro Woche im Rahmen der Wiedereingliederung ging es mir gesundheitlich so gut wie schon lange nicht mehr, auch noch mit täglich 5 oder auch 6h. Mal abgesehen von Schmerzen war es einfach toll, nicht mehr ständig so gehetzt zu sein und alles planen zu müssen. Nun habe ich wieder mehr als das Doppelte und es geht mir wieder so schlecht wie vor meiner langen Ausfallzeit. Kotz.

BTW, Monk rulez! :mrgreen:

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