Tanz der Vampire
Theater Neue Flora in Hamburg
Regie: Roman Polanski
Buch und Texte : Michael Kunze
Musik: Jim Steinmann
“Doch immer wenn ich nach dem Leben greif, spür ich, wie es zerbricht. Ich will die Welt verstehen
und alles wissen und kenn mich selber nicht”.
“Tanz der Vampire” – das Enneagramm Typ 4 Musical par excellance
Es war mein Freund Wolf, der Weihnachten 2004 mein Ohr mit den Klängen des Musicals “Tanz der Vampire” becircte, wohlwissend daß er damit die dunkelromantische Saite meiner Seele zum Schwingen brachte.
Der Film “Tanz der Vampire” war mir seit Kindertagen vertraut und in verklärter Erinnerung, wenn ich auch damals mein Herz nicht an Graf von Krolock sondern an Christopher Lee als Graf Dracula
verloren hatte, so hatte mich der Vampirmythos doch seit meinem 9. Lebensjahr in seinen Bann gezogen, ein Bann der mich ungebrochen verzaubert hält.
Nun, am Sonntag, den 24.Juli 2005 war es endlich soweit, mit meiner
Seelenschwester Raven, begab ich mich auf die Reise nach Hamburg in das Musicaltheater “Neue Flora” und damit mitten in das Reich der Nacht.
Getragen von den Schwingen sagenhafter Musik mit einer angenehmen, zornig-modernen Note sickert die Lyrik in das Herz und die Bilder in die Seele. Mit einem Wort: “Tanz der Vampire” ist mein Lieblings-Musical.
Doch was ist so faszinierend am Vampirmythos, warum läßt sich die Menschheit unbeeinflusst vom Zeitgeist seit Jahrhunderten willig den Lebenssaft von aristokratischen Vampiren aussaugen?
Gerade im “Tanz der Vampire” wird die Antwort deutlich, denn der Gegensatz zwischen Tagwelt der Menschen und der Nachtwelt der Vampire wird unverkennbar herausgearbeitet.
Vertreter der Tagwelt sind die Bauern, allen voran Sarahs Vater Chagal auf der einen Seite und der vernunftbetonte Prof. Abronsius auf der anderen Seite. Die Tagwelt steht für die Mühen und Plagen des Alltags, für das restriktive Reglement der Gesellschaft, die Sinnlichkeit und Leidenschaft einsperren will, für Rationalität und kalten Intellekt, für Wissen, welches sich nur aus Büchern und nicht aus eigener Erfahrung speist.
So vernagelt Chagal die Tür seiner Tochter Sarah, um das Ausbrechen der aufkeimenden Frau in ihr hinaus zu zögern.
Prof Abronsius studiert in Büchern eingegraben die Rätsel der Natur, glaubt an die Vernunft, haßt Emotionen und ist auf der Suche nach einer objektiven Wahrheit, die es gar nicht gibt.
Die Tagwelt erschöpft sich in der Oberflächlichkeit, in der Häßlichkeit des Gewöhnlichen, in der Banalität des Mittelmaßes.
Ausgedrückt in einer Kurve sind die Ausschläge schwach, nähern sich der flachen Nulllinie des Todes.

Die Nachtwelt der Vampire ist erfüllt von tiefen Emotionen, vom Taumel der Leidenschaft, vom Glück der Traurigkeit, den Abgründen der Seele, dem Schmerz des Daseins, dem Hunger nach Leben und Liebe, sinnlicher Erotik, Sucht nach Authentizität.
In einer Kurve ausgedrückt schwanken die Vampire zwischen ekstatischem Glück und selbst zerstörerischem Leid.
Der kalten Rationalität setzen die Vampire feurige Leidenschaft entgegen.

Die Sehnsucht der Menschen nach dem Besonderen, nach dem Beeindruckenden treibt sie hinfort aus der analytischen Tagwelt, die durch Erforschen der Einzelteile das Ganze erkennen will, hin in die unbewußten Tiefen der Nacht, in der Aussicht besteht, den Schwarzen Gral der Selbst- und Welterkenntnis zu finden.
Das sympathische an den Vampiren ist, daß sie keinesfalls allwissend daherkommen, sondern daß sie auf einer verzweifelten Suche nach sich selbst sind – ganz anders als die Tagmenschen, die gar nicht wissen wollen, daß ihre Tagwelt-Persona gar nicht ihrem wahren Wesen entspricht, oder Prof.Abronsius, der glaubt die alleinige Wahrheit gefunden zu haben und sich gar nicht vorstellen kann, daß es Wahrheiten gibt, die er mit reinem Intellekt niemals wird schauen können.
“Die Welt im Tageslicht hat keinen jemals glücklich gemacht”.
Oh ja wie wahr ist diese Ausspruch der Vampire. Der Tag ist voller Fallstricke, die sich die kranken Geister der Menschen ersonnen haben, voller lästiger Regeln, EU-Normen, Steuergesetzen, Stechuhren, Profitjagden, Buchhaltungskonten und rasenmähenden Nachbarn.
Die Sonne blendet mich mit ihrem grellen Licht, sie verbrennt meine Haut, matert mein Hirn mit Kopfschmerzen und läßt mich in meinem inneren Fegefeuer verglühen.
Besonders jetzt im Sommer sehne ich die schützenden Schleier der Nacht herbei, die mich mit Geborgenheit umfangen, mein Fegefeuer tröstlich kühlen, die den Blick nach Innen richten und mich zu dem Brunnen der Inspiration und Phantasie geleiten.
So wie ich ringen die Vampire mit ihrem Dasein, mit der Ödnis der Ewigkeit und ihrer unstillbaren Gier nach Blut, die nichts anderes ist als der Hunger nach Leben und Liebe.
Es ist ein Paradoxon, daß die Untoten weit lebendiger wirken als die Lebenden und doch müssen sie sich vom Blut der leblosen Lebenden ernähren.
Einen Großteil ihrer Faszination verdanken Vampire ihrem Sex-Appeal. Welche Frau möchte nicht Königin der Nacht im blutroten Ballkleid für Graf von Krolock sein?
“Spür das Glück der Traurigkeit
Fühl die Wollust, dich aufzugeben”.
Tiefste Hingabe, das Verschmelzen mit dem Geliebten – ist es nicht das, was uns durch das Leben treibt? Tun wir nicht alles, was wir tun aus der Ver-zwei-flung der Ver-einzelung heraus?
Könnte es eine vollkommenere Hingabe geben als die Darreichung meines Blutes? Könnte es eine vollkommenere Verschmelzung geben als wenn mein Blut durch die Adern des Geliebten fließt?
“Manchmal in der Nacht
möcht ich so sein, wie du mich haben willst
und wenn ich mich selber zerstör”
Dein Wille sei mein Wille, ich bin nicht mehr ICH sondern DU.
Dieses ineinander fließen wollen – das ist Liebe! Dieses Motiv findet sich übrigens auch in Richard Wagners “Tristan und Isolde”
“Du Isolde, Tristan ich, nicht mehr Isolde”
Auch im “Tristan” geht es um den Gegensatz zwischen leidenschaftlicher Nacht- und reglementierter Tagwelt.
Das Dumme ist nur, daß sich die verschmelzende Liebe bald in der Plage des Alltags wieder auflösen muß, weshalb die tragischen Liebespaare der Weltgeschichte alle sterben müssen, bevor sie vom Grau der Tagwelt beschmutzt werden können.
Auch Graf von Krolock muß Sarah seinem Nebenbuhler Alfred, dem Assistenten von Prof.Abronsius überlassen, doch im Gegensatz zu den üblichen Vampirfilmen, in denen die “bösen” ordnungs- und keuschheitsgefährdenden Vampire vom “guten”, vernunftgeleiteten und asketischen Vampirjäger vernichtet werden, hat von Krolock Sarah und Alfred bereits mit dem Vampirdasein infiziert und ausgerechnet Prof.Abronsius trägt nun in die Welt hinaus, was er besiegt zu haben glaubte.
“Fluch dem Tag und seiner Macht
lös die Sehnsucht von allen Ketten.”
“Wir wollen tun, was uns Spaß macht
und so sein wie wir sind.
Wir verstecken uns nicht mehr
der Tanz der wilden Herzen beginnt”.
Und so tanzen die Vampire in die Welt hinaus und verkünden ihre rücksichtslose Botschaft:
“Reicht den Mördern die Hand
liegt im Staub vor den Großen
die Welt gehört den Kriechern
und den Gnadenlosen”.
Nun ist eine Welt voller rücksichtsloser Egomanen und aufgeblähter Narzißten sicher das letzte, was ich haben will, dennoch macht gerade das Finale Geschöpfen der Unterwelt wie mir Mut, sich in der Tagwelt zu behaupten und sich von den unpoetischen Tagweltlern nichts mehr gefallen zu lassen!
In diesem Sinne:
“Steckt den Himmel in Brand und streut Lucifer-Rosen”

Geschrieben aus der Perspektive einer Enneagramm Typ 4, was wohl ein Einser zu all dem sagen würde? :twisted:
Der Beitrag wurde am Dienstag 2. August 2005 um 20:55 veröffentlicht und wurde unter Persephones Perspektive abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare sind derzeit geschlossen, aber Du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Was wohl ein Einser zu all dem sagen würde?
Einser sind Menschen mit festen Idealen und Prinzipien, mit schnellem Urteil und Lust an der Verbesserung. Sie neigen zu Intoleranz und Perfektionismus. Einser könnten also diesen Beitrag lesen und sofort urteilen: Typisch Vier: Romantiker mit Hang zu Depressionen und Realitätsflucht.
Andererseits erlaubt ihnen ihre Urteilsfähigkeit sehr wohl, mehrere Seiten zu sehen. Wenn sie im Laufe ihres Lebens gelernt haben, anstelle von “alles oder nichts” ein “sowohl als auch” zuzulassen, dann können sie sich in die romantische Realitätsflucht des Vampirs (hinfort aus der analytischen Tagwelt voller Fallstricke, lästiger Regeln, Normen, Steuergesetzen, etc. … hin in die unbewußten Tiefen der Nacht) hinein versetzen und haben kein Problem damit, dass es Wahrheiten gibt, die mit reinem Intellekt niemals erkannt werden können.
Einser sind allerdings auch Oberlehrer und Moralisten. Alles muß gut oder böse sein, heilig oder sündig. Deshalb müssen sie lernen, Dinge einfach sein zu lassen, wie sie sind, und zu sehen, bevor sie urteilen. Wenn sie es geschafft haben, sich so weit zu entwickeln, dann denken sie vielleicht darüber nach, ob die unstillbaren Gier nach Blut der Vampire nicht vielleicht doch eine Metapher für den Hunger nach Leben und Liebe ist und nicht die krankhafte Verirrung des Geistes unzurechnungsfähiger bzw. geistig unterentwickelter Leute – und können die Vierer so akzeptieren wie sie sind.
Dies ist die Einser-Antwort par excellance!
So verbeuge ich mich in Dank für die Übermittlung dieser Perspektive. Ja wie wahr, die unstillbare Blutgier der Vampire ist eine Metapher für die (Sehn)Sucht nach Leben und Liebe – Blut=Leben und Herzblut=Liebe. Und die Vampire leben auch den Zorn, den der nie gestillte Hunger wachsen lässt, Hunger macht wütend. Dann ziehen sie hinaus in die Welt, bringen Chaos und Zerstörung, würden ihre Brut vermehren, hätten bald alles Blut ausgesaugt und müßten zu Grunde gehen. Deshalb brauchen die Vierer-Vampire zu ihrem eigenen Überleben die Einser-Vampirjäger als Antagonisten zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes.
Eine gereifte Vier wird erkennen, daß ein gewisses Maß an Einser-Regeln, Ordnung und Moral das Zusammenleben mit den Mitgeschöpfen wesentlich erleichert, und dass es auch für eine Vier besser ist, wenn sie nicht einfach im Vollrausch der Gefühle jemanden verletzen oder metzeln darf, was sie hinterher doch nur bereuen würde.
Nun, dem habe ich nicht viel hinzufügen, Du hast schon vortrefflich erklärt, was dieses Musical zu etwas Besonderem macht und weshalb es viele Menschen in ihrem Innern anspricht.
Davon abgesehen ist es hervorragend umgesetzt: phantastische Musik, Stimmen, Kostüme, Bühnenbild, Tanz, Dramaturgie und auch Humor.
Und Graf von Krolok! Welche Frau würde sich nicht gerne von ihm beissen lassen? ;-)
Ich habe fast schon ein schlechtes Gewissen, weil ich Erik nun gedanklich ab und zu fremd gehe. :grin:
Es hätte in der Tat Chancen, in meinen persönlichen Musical-Charts auf Platz 1 zu rutschen, aber da ich nun schon seit 14 Jahren Phantom-Fan bin und dieses Thema neben dem Musical auch noch einige schöne Bücher und Filme umfasst, landet es auf Platz 2, und hat somit jedoch zumindest Les Misérables verdrängt.
Ich werde mir noch die Noten kaufen, wenn sich mein Konto wieder etwas erholt hat. :cry:
Fast 40 Euro verlangen sie dafür, und es besteht auch wenig Hoffnung, dass der Preis sinkt, laut meiner Gesangslehrerin ist es keine Seltenheit, so viel Geld für Noten zu lassen, je nach Fall ist man sogar bis zu 120 Euro für ein Werk los.
Was mich daran erinnert, dass ich auch noch einen Bericht für mein Blog schreiben will…
Eigentlich war ich immer der Überzeugung, eine Vier zu sein, aber manchmal gerate ich doch ins Zweifeln, wenn ich solche Einträge lese…
Ich mag den “Tanz der Vampire” zwar ganz gern, aber erstens bin ich ein hoffnungsloser Fan von “The Phantom of the Opera” und zweitens sind mir Vampirgeschichten meistens zu morbid.
Du kennst dich da wahrscheinlich besser aus, aber ist das Zentrum der Vier nicht das Herz (und nicht der Bauch)? Dieses Musical hat für mich eher “Bauch-Energie”, und die Lilith-Energie kommt meiner Ansicht nach auch aus dem Bauch. Ich dachte außerdem immer, dass eine der großen Stärken der Vier Vernunft und Realitätssinn sind, aber das gilt vielleicht vor allem bei einem ausgeprägten Fünfer-Flügel.
Kennst du übrigens japanische Animes und Mangas? Ich bin als Kind damit aufgewachsen (in Italien), und jetzt als Erwachsene fasziniert mich die Tatsache, dass man in den Personen fast immer das Enneagramm erkennt. Vielleicht mal als Tip, wenn du das Thema vertiefen möchtest.
@Ariana:
Wie Du daran ersehen kannst, lassen sich nicht alle Menschen über einen Kamm scheren, nur weil sie dem gleichen E-Typ angehören, da jede Typologie immer nur einen winzigen Ausschnitt des Seelenclusters beschreiben kann. Ich fühle mich von morbiden Dingen besonders angezogen, aber das ist keine Qualität, die ich mit dem Vierer-Dasein in Verbindung bringe, wohl aber die niemals zu erlösende Sehnsucht, wie sie in “Tanz der Vampire” zum Ausdruck kommt und die ein typisches Vierer-Thema ist.
Wieso allerdings gerade Vernunft und Realitätssinn die Stärken der romantisch träumenden Vier sein sollen, läßt mich fragen, ob wir hier von der selben Typologie sprechen.
Die Tatsache, dass Du “Phantom der Oper” lieber magst als “Tanz der Vampire” sagt doch nichts über Deinen E-Typ aus, das macht Dich doch nicht weniger zur Vier. Im Phantom geht es ja auch um Liebe, Sehnsucht, Hingabe, Neid, extreme Gefühlszustände, also um Vierer-Themen.
Ob Bauch- oder Herzenergie? Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht bzw. kann ich damit auch intuitiv wenig anfangen. Laut E.Büchern gehören Vierer, glaube ich, zur Herzgruppe.
Nein mit Mangas gehe ich überhaupt nicht in Resonanz.
Nun, ich muss sagen, mir persönlich hat das Enneagramm mehr bei der Selbstfindung geholfen als jede andere Lehre, aber das ist natürlich subjektiv 
Vierer sind Herzmenschen, da hast du Recht. Allerdings erweckt bei mir die Musik von “Tanz der Vampire” eher Bauchenergien, aber das mag wieder ganz individuell sein. Meiner Erfahrung nach hilft das Enneagramm sogar sehr dabei, eine Person einzuordnen, nicht nur einen winzigen Teil sondern den ganzen charakterlichen Rahmen (so dass man immerhin erst mal weiß, woran man ist, was ich früher bei meinen Mitmenschen oft nicht konnte); das ändert natürlich nichts daran, dass letztlich jeder ein Individuum ist. Es hat mir auch die Probleme mit meiner Mutter sehr gut erklärt, denn sie ist eine Zwei. (Bei deinem Eintrag über “Eva und Lilith” habe ich übrigens auch instinktiv gedacht: auwei, diese “Eva” ist garantiert eine Zwei!)
Vernunft und Realitätssinn (die Gabe, genau zu unterscheiden, was Traum ist, was real, was Phantasie und was Illusion) fallen mir in Mangas und Anime immer wieder auf bei Vierern, allerdings sind es ja meistens Heldengeschichten und die Vierer sind also schon ziemlich gereifte Vierer, die zur Ausgeglichenheit gefunden haben. Japanische Geschichten handeln eigentlich von den gleichen Themen wie unsere abendländischen Geschichten, nur siegt dort meistens die Freundschaft und nicht die Liebe, zumindest nicht die romantische, erotische Liebe in dem Sinn.
Als Musicals kann ich übrigens noch “The Secret Garden” empfehlen, “Jane Eyre” und “Beauty and the Beast” (von Disney – aber lieber den Film, die Bühnenfassung ist ziemlich verkitscht). Es sind ziemlich melancholische Geschichten, aber zum Schluss setzt sich immer die Hoffnung durch, deswegen gefallen sie mir beide unglaublich gut.
(Übrigens: Severus Snape ist auch meine Lieblingsgestalt bei den Harry-Potter-Geschichten! Garantiert ein Vierer – hat einen schlechten Ruf, verdient ihn aber eigentlich nicht.)
So, das war’s jetzt erst mal zum Thema. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
Guten Abend Ariana,
ja Du hast Recht, das Enneagramm beschreibt nicht nur einen kleinen Teil sondern einen großen, umfassenden Bereich der Persönlichkeit, dennoch sehe ich das Enneagramm auch nur als eine Perspektive von vielen anderen auf das Wesen eines Menschen.
Auch mir hat das Enneagramm sehr geholfen, mich selbst zu verstehen, wenn ich es mir Recht überlege, war das Ennegramm sogar mein Einstieg in die Welt der Persönlichkeitspsychologie.
Ja es stimmt schon, im gesunden, gereiften Zustand sind Vierer sehr visionär, besonders die mit Fünferflügel und blicken hinter die Masken der Menschen. Sie sind authentisch und sehen die Welt, wie sie wirklich ist. Mich hatte nur das Wort “Realitätssinn” stutzig gemacht, weil dieser Begriff oft von Leuten gebraucht wird, die am allermeisten in die Maya verstrickt sind und die Fassaden für die Wirklichkeit halten, das hat dann gar nichts mit dem intuitiven Sehen der Vierer/Fünfer zu tun.
Ja der Ideal-Typ einer perfekten Eva-Frau ist eine Zwei, schließlich wurde sie Adam als Gehilfin zugewiesen.
Offenbar ist es sehr individuell, ob das Vampir-Musical Herz- oder Bauchenergie weckt, denn mir blutet bei Graf von Kroloks Arie über die Gier jedesmal das Herz in süßer Melancholie :oops:
Danke für die Musical-Tips, mal sehen, was ich darüber herausfinden kann.
Ah noch eine Severus-Anhängerin 
Ich finde es immer sehr schwierig, den E-Typ eines fiktiven Charakters zu identifizieren. Wegen seiner feinen Beobachtungsgabe hätte ich Severus eher in die Fünfer/Sechser-Ecke gesteckt. Aber ich lasse mich gerne eines anderen belehren.
[...] mir genau so gut an der Vampir-Thematik gefiel, aber jemand anderes hat das schon vor mir getan. Hier ist Tharanis’ [...]