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For NARNIA and For ASLAN

31. August 2008

Das ist der Schlachtruf, mit dem die Helden meiner Lieblingsfantasy-Welt in den Krieg ziehen, um für die Freiheit der Narnianer zu kämpfen, sei es gegen die Sklaverei der Weißen Hexe oder die Gewaltherschaft der Telmaner.

ticket

I BELIEVE IN ASLAN

Nun aber ganz von Vorne.
Fast drei Jahrzehnte ist es her, da sah ich einen Zeichentrickfilm im Fernsehen, in dem vier Kinder durch einen Schrank in eine phantastische Welt mit sprechenden Tieren und einem Löwen als weisen, gütigen Herrscher eintraten. Sie waren die prophezeiten Retter, brachten Frieden über Narnia und lebten dort viele Jahre, wurden erwachsen, bis sie eines Tages in die irdische Oberwelt zurückkehrten und wieder Kinder waren, da in der Oberwelt kaum ein paar Sekunden vergangen waren. Was für ein herlicher Gedanke. Die Leser können sicher sein, dass ich ausprobierte, ob mein Kleiderschrank, der doch so viele alte Gewänder zu Tage förderte (alte Bettlaken, die ich mir umwickelte), nicht auch ein Portal nach Narnia enthielte. Wer will schon wissen, ob ich damals fündig wurde oder nicht? Man hätte mich nicht mal vermisst, da ich nach Jahren in Narnia wenige Sekunden später auf die Erde zurück gekehrt sein könnte.

Mit den Jahren geriet Narnia in Vergessenheit. Andere Fantasy-Welten wir Herr der Ringe und Harry Potter gewannen die Oberhand. Doch dann drang 2005 die Kunde an mein Ohr, ein Fantasy-Spektakel namens “Die Chroniken von Narnia” käme in die Kinos und ich erinnerte mich wieder an die nette Geschichte mit dem Kleiderschrank.
Ich glaube Raven, wir waren damals zusammen in dem ersten Teil. Nach dem scheußlich-depremierenden Film “Sincity” hatten wir das dringende Bedürfnis nach so etwas Heimeligen wie Narina.

Die Bücher des Schöpfers von Narnia, Clive Staples Lewis, habe ich noch nicht gelesen, aber das wird sich bald ändern. Jetzt, nach dem zweiten Film, bin ich mehr denn je
im Narnia -Fieber.

I. Teil. The Lion, the Witch and the Wardrobe

Deutscher Titel: Der König von Narnia

Narnia steht unter der Willkür-Herrschaft der Weißen Hexe, eine Art Schneekönigin, die das ganze Land in einen ewigen Winter-(Alb)Traum verzaubert hat. Nie ist Narnia schöner als in diesem Winterzauber.
Jadis, so heit die schneeliebende Dame, hat Identifikationspotential. Ich wollte schon immer mal die Schneekönigin sein und eine Hexe bin ich sowieso. Es ist bedauerlich zu sehen, wie der Schnee im Laufe der Geschiche schmilzt als Jadis Macht immer mehr abnimmt.
Die Bevölkerung Narnias ist zwigespalten. Die einen haben sich Jadis korrumpieren lassen und sind ihr zu Diensten. Die anderen, die guten Narnianer, rebellieren gegen sie.

Auf der anderen Seite des Kleiderschrankes werden die vier Pevensie-Geschwister während des zweiten Weltkriegs aufs Land auf das Anwesen eines schrulligen Professors geschickt, wo sie während eines Versteckspiels den Wandschrank finden. Es ist die jüngste der Geschwister, Lucy, die als erstes durch das Portal in Narnia hinein purzelt und die ihre skeptischen Geschwister, allen voran die spröde Susan von der Wahrheit ihrer Erlebnisse überzeugen muss.

Mit ihrem Eintritt in Narnia erfüllen die Pevensie-Geschwister eine Prophezeiung, die besagt, dass es Adamskinder sein werden, die Narnia retten werden. Die schöne Welt ist bevölkert von sprechenden, intelligenten Tieren und Fabelwesen wie Zwerge, Zentauren, Greife etc. aber nicht von Menschen.

Der jüngere der beiden Brüder, Edmund, erliegt der Verführungskunst der Weißen Hexe, läßt sich von ihr mit Lockenden Süßigkeiten (Turkish Delights) verführen und verrät seine Geschwister und die guten Narnianer.

Nach einigen Abenteuern werden die Adamskinder dem Schöpfer und König von Narnia, einem weisen, gütigen Löwen namens Aslan, vorgestellt. Aslan vergibt Edmund seinen Verrat und opfert sich seiner statt. Er stirbt durch Jadis Hand auf einem Altar und unter dem Gegrölle des Mobs ihrer Gefolgschaft.

Derweil beginnt die Schlacht zwischen dem Heer der Weißen Hexe und dem Heer der guten Narnianer, das von Peter, dem ältesten der Geschwister angeführt wird. Im letzten Moment erscheint der wieder auferstandende Aslan und wendet den Ausgang der Schlacht zu Gunsten der Guten.
Aslan verschwindet, die Geschwister jedoch werden als Könige eingesetzt und regieren viele glückliche Jahre über Narnia, bis sie wieder zurück in die irdische Welt fallen. Das Portal nach Narnia schließt sich.

Soweit eine Kurzfassung des Inhalts des Films.

Aslan, der Gottkönig, ist meine absolute Lieblingsfigur in der Geschichte. Er verkörpert das Ideal eines Königs, weise, milde, gütig und gerecht mit einem tiefen Wissen um die Welt und dazu noch in Tiergestalt, wundervoll!

II. Teil Prince Caspian

Seit einem Jahr leben die Pevensie-Geschwister wieder in der öden Oberwelt und versuchen, sich mit ihrem Dasein zu arrangieren.

In Narnia sind hingegen 1300 Jahre vergangen. Das Land wird nun von den kriegssüchtigen, machtgierigen und intriganten Telmanern regiert. Menschen, welche von Piraten abstammen, die einst zufällig durch ein Portal nach Narnia gelangt sind. Wie Menschen in ihrer Arroganz so sind, leugnen sie die Existenz der Narinianer, die dezimiert und zurückgezogen in den finsteren Wäldern leben.

Prinz Caspian, der rechtmäßige Erbe der Telmaner, fürchtet um sein Leben, als seinem Onkel und Regenten ein Sohn geboren wird. Mit Hilfe seines Mentors flieht er in den Wald und trifft dort auf zwei Zwerge. Verfolgt von den Schergen seines Onkels, dem selbst Bruder- und Neffenmord recht ist, um auf den Thron zu gelangen, bläst er in das Horn, das ihm sein Mentor mitgegeben hat. Das Horn gehörte eins Susan und durch seinen Ruf öffnet sich für die Geschwister mitten in der Londoner U-Bahn ein Portal nach Narnia.

Nach einigen Eifersüchteleien verbünden sich die Geschwister mit Prinz Kaspian, um gegen den bösen Onkel Miraz zu kämpfen.

Aslan bleibt verschwunden, doch für einen Moment erscheint er Lucy. Die anderen glauben ihr jedoch nicht. Erst kurz vor der Schlacht wird Lucy für alle Fälle ausgeschickt, um nach Aslan zu suchen. Natürlich findet sie ihn und er wendet abermals als rettende Kavallerie den Ausgang der Schlacht zu gunsten der Narnia.
Neuer Sympathieträger ist die wehrhafte Maus Riepischiep, niedlich.

Von allen Figuren hat Lucy die innigste Beziehung zu Aslan. Der Löwenkönig lässt an dieser Verbundenheit keinen Zweifel als es sagt, er sei gewachsen, weil auch Lucy gewachsen sein.
Lucy, die kleinste und jüngste, besitzt noch die Unvoreingenommenheit, Aufgeschlossenheit, Glaube und Vertrauen des Kindes, Eigenschaften, die im Laufe des Erwachsenwerdens häufig verloren gehen. Darum ist es so wichtig, sich eine große Portion Inneres Kind zu erhalten.
Als kleine Persephone kann ich mich vollauf mit Lucy identifizieren

Das Beste am zweiten Teil ist die Inszenierung des Kampfes zwischen Natur (Narnianer, Tiere, Bäume, Fluss) und den ignoranten Menschen mit ihren Waffen und Rüstungen aus Stahl, für die Bäume nichts weiter sind als Bauholz für Kriegsschiffe.
Wer die Vorgänge auf der Erde beobachtet, wird zu dem Schluss kommen, dass die Menschen eindeutig die Schurken sind. Deshalb freue ich mich, dass dieser Erkenntnis in Narnia gehudilgt wird.

Sind die Chroniken von Narnia christlich?

Nebenbei hörte ich immer wieder, Narnia beinhalte christliche Elemente. Ich wunderte mich immer, was an dieser phantastischen Geschichte denn christlich sein sollte?
Schließlich erfuhr ich, dass Aslan eine Personifikation von Christus sei. Wie Christus stirbt er einen Opfertod und erhebt sich von den Toten, vollbringt Wunderdinge und einen Verräter gibt es mit Edmund auch.

Dennoch würde ich sagen, das ist weit hergeholt, wüßte ich nicht, dass die christlichen Züge vom Autor Clive Staples Lewis absichtlich eingefügt wurden. Er war ein frommer Mann.

Die Chroniken von Narnia sind daher bei kirchlichen Vertretern sehr beliebt und es gibt sogar Narnia-Unterrichtsmaterialien für die christliche Erziehung der Kleinen. Wo die Kirchen sich doch sonst mit Fantasy so schwer tun und die meisten Geschichten vorsorglich ablehnen, man denke hier an Harry Potter. Offenbar hat sich der infame Hexenhammer als eine Art Erbsünde in den Köpfen der Kirchenmänner weiter vererbt. Böse Hexen bringen die Kinder ab vom wahren Glauben. Wie gut, dass Narnia christlich korrekt daher kommt.

Zum Glück ist für eine Heidentochter wie mich, nicht viel vom Christentum zu spüren und dem kuscheligen Gottkönig Aslan bin ich gerne ergeben. So können sich Heiden und Christen glücklich vereint an dem Meisterwek des Herrn Lewis erfreuen.

In welche Fantasywelt möchte ich gehen?

Nehmen wir an, ich hätte die Möglichkeit, mir eine Fantasy-Welt auszusuchen, in der ich den Rest meines Lebens verbringen könnte. Ich würde nicht zögern, dieses Angebot anzunehmen, aber natürlich nicht ohne meine Katze. Kopfzerbrechen bereitete mir nur die Wahl der Welt.
Nehmen wir weiter an, es stünden folgende vier Welten zur Verfügung:

  1. Herr der Ringe
  2. Der Goldene Kompass
  3. Harry Potter
  4. Chroniken von Narnia

zu 1 – Herr der Ringe

Das gewaltige Fantasy-Epos schlecht hin. Kein anderer Parakosmos ist so komplex und so gut durchdacht mit eigenen, entwickelten Sprachen, Historie, Kultur, Mythos.
Eine riesige Welt, in der für jeden ein Plätzchen zu finden ist, sollte man meinen.
So schön Herr der Ringe auch ist, ich finde darin keinen Kristallationspunkt für eine Identifikation. Frauen haben dort sowieso nichts zu melden. Am liebsten wäre ich dort eine naturverbundene Zauberin a la Radogast der Braune. Aber wie gesagt, es zieht mich nicht wirklich nach Mittelerde.

Interessanterweise waren J.R.R. Tolkien und Clive Staples Lewis beide Oxford-Professoren und miteinander befreundet. Laut Wikipedia kühlte die Freundschaft allerdings ab, als Tolkien die Narnia-Geschichten zu kritisieren begann. Keine Ahnung, was Herr Tolkien daran auszusetzten hatte. Vielleicht war es ihm nicht akademisch genug.

zu 2 – Der Goldene Kompass

Philip Pullman zündet in seiner Triologie “His Dark Materials” die beste Idee überhaupt: Alle Menschen sind untrennbar mit einer Tiergestalt verbunden, die einen Teil ihrer Seele enthält und mit dem sie sich besprechen können, dem Daemon.
Ach wie gerne hätte ich einen Daemon. Das spricht eindeutige für einen Sparziergang durch diese Welt. Doch dann kommen schon die Bedenken. Diese Welt steht jedoch unter der Herrschaft des intoleranten Magisteriums, das vom Autor de autoritären Kirchen nachempfunden ist. Das Magisterium experimentiert an Trennungen der Daemons von ihren Menschen. Einen ernst zu nehmenden Widerstandskampf der Bevölkerung gibt es nicht. Jeder verfolgt seine eigenen, egoistischen Interessen.
Unter dem Diktat einer Gedankenpolizei möchte ich bestimmt nicht leben. Der zweite Teil der Trilogie soll gar in der hießigen Oberwelt spielen, so käme ich vom Regen zurück in die Traufe.

Dass Teile der katholischen Kirche gegen die Triologie wetterten, weil sie sich im Magisterium wiederfanden, womit sie ja zugeben ein diktatorischer Verein zu sein, spircht für His Dark Materials.

Verglichen mit Narnia kann man sagen: Narnia is christianity at it´s best and His Dark Materials is christinatiy at it´s worst.

zu 3 – Harry Potter

In dieser Welt habe ich mich auf Anhieb wohl gefühlt. Mittelerde ist eine ferne, nicht lokalisierbare Welt, die Welt des Goldenen Kompass kommt uns da schon näher. Sie ist eine Parallelwelt der unsrigen und es gibt die Möglichkeit zwischen den Welten zu reisen. Harry Potter geht noch einen Schritt weiter und spielt in unserer Welt. Auch Abkömmlinge aus Muggle-Familien können Hexen werden, so dass eine enorme Identifikationsmöglichkeit gegeben ist.
Meine Persönlichkeit im Hatty Potter Universum besteht schon seit Jahren und ich fühle mich wohl als Lehrerin für Runenmagie in Hogwarts.
Ob ich lieber nach Narnia oder in die versteckte Hexenwelt im Dieseits gehe, hängt wohl von der Tagesform ab.

Harry Potter hat zumindest die Ehre von christlich-fundamentalistischen Freikirchen ins Visier genommen worden zu sein. Das ist jedoch kein Kunststück, denn für Freikirchen ist alles böse, was nicht ihrem strikten Reglement entspricht und eine Hexenwelt kann nur böse sein.
Eben habe ich noch eine anti-Potter website aus katholischen Kreisen gefunden, da ist mir die Klappe runter gefallen. Harry Potter verbreitet das Böse, Hexen und Zauberer sind sowieso Abschaum und über die armen Muggle wird sich auch noch lustig gemacht, ach Gottchen.

Hier ist der link, eine Lektüre wert: http://www.gabriele-kuby.de/harry_potter.html

Ich weiß nur nicht, ob ich lachen oder mich gruseln soll. Unglaublich wie beschränkt solche Köpfe sind, tock, tock, Vogel zeig.

zu 4 – Chroniken von Narnia

Narnia hat im Gegensatz zu Harry Potter gar nichts mit unserer öden Oberwelt zu tun, und dennoch ist es neben His Dark Materiels die einzige Welt, die jeder von uns erreichen könnte, fände er nur ein Portal.
Nur ein Daemon ist besser als C.S. Lewis Idee, die Tiere sprechen zu lassen. Mit so viele pelzigen und gefiederten Gefährten von putziger Maus bis respekteinflössenden Minotaur läßt es sich doch leben.
Harry Potter hat Albus Dumbledore, Herr der Ringe hat Gandals aber Narnia hat Aslan, einer meiner allerliebsten Figuren. Fragt sich nur, wer ich dort sein soll? Die Weiße Hexe hat was, aber ich möchte sie nicht verkörpern. Eine weniger machhungrige Hexenstelle sollte sich für mich schon finden lassen. Ein Häuschen am Waldrand mit tierischen Gefährten und regelmäßigen Besuchen Aslans. Wie schön.

Also läuft es auf eine Wanderung zwischen Hogwarts und Narnia hinaus.

Heute werde ich nach NARNIA gehen.

„We shall go on to the end, we shall fight on the seas and oceans, we shall fight with growing confidence and growing strength in the air, we shall defend our Island, whatever the cost may be, we shall fight on the beaches, we shall fight on the landing grounds, we shall fight in the fields and in the streets, we shall fight in the hills; we shall never surrender.“

Ich liebe dieses Zitat. Aber nein, es stammt nicht von Aslan sondern von Winston Churchill.

Video-clips

Auf youtube gibt es jede Menge schöner Video-Clips über Narnia.

Bevor ich hier die links zu einer Auswahl setze, möchte ich allen Lesern ein anderes Video besonders ans Herz legen. Es handelt von der Freundschaft zwischen Mensch und Tier, zwischen einem Menschenpaar und einem Löwen namens Christian. Es hat mich zu Tränen gerührt, ein guter Funke in einer bösen Welt. Bitte schaut euch wenigstens das Video über Christian an.

christian the lion

Hier folgen die Narnia-Videos:

Mein Lieblingstrailer zum zweiten Teil, fanmade, mit ergreifender, pathetischer Musik

trailer

For Narnia and For Aslan
Die Schlacht aus dem ersten Teil mit ebenfalls pathetischer Musik aus Armageddon

battle

Aslan – Hero, eine wunderschöne Hommage an Aslan

Hero

A Tribute to Aslan, noch eine wunderschöne Hommage an Aslan

tribut

Und noch ein Goodie, ein Cross over zwischen Narnia und 300 – SPARTA

sparta

Der Beitrag wurde am Sonntag 31. August 2008 um 20:18 veröffentlicht und wurde unter Aus der Unterwelt abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare sind derzeit geschlossen, aber Du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

6 Kommentare

  • AkaschaAkascha sagt:

    Was Narnia und christlich angeht, les einfach mal die Bücher, besonders in den späteren wird es dann sehr christlich – mir persönlich zu christlich. Der letzte Band ist ganz schlimm, als Aslan dann Narnia wiedererschafft, es eigentlich das Paradis ist, in das aber nicht alle Kinder dürfen, da eines der Mädchen sich zu sehr mit Mode und Partys beschäftigt hat *grusel*. Nein, das war dann gar nicht mehr mein Geschmack.
    Die Verfilmung dagegen fand ich ganz ok, da kommt der moralische Zeigefinger auch nicht ganz so raus ;) .

  • PersephonePersephone sagt:

    Oh, es wird also doch noch richtig christlich. Ich hatte gelesen, man habe die Filme etwas entchristianisiert, genauso wie man anderersherum bei der “Goldene Kompass” die Krichenkritik abgemildert hatte. Offenbar will man immer weltanschaulich neutrale Filme haben, um eine möglichst großes Publikum anzuziehen.

    Pulman hatte seine Triologie “His Dark Materials” ja als Gegenentwurf zu Lewis Narnia geschrieben, wahrscheinlich verstehe ich Pulmans Motivation besser, wenn ich Lewis gelesen habe, denn gegen moralische Zeigefinger bin ich wie Du allergisch. :sabber:

  • RavenRaven sagt:

    Mein Gedächtnis ist leider ein Sieb: Es ist gar nicht so lange her, dass ich die Bücher gelesen habe, Ende 2005. Aber hängen geblieben ist nicht mal genug um sagen zu können, wie ich den zweiten Film im Vergleich zum Buch fand. Schlimmer noch, ich hatte während des Kinofilms keinerlei Wiedererkennungs-Momente. Beängstigend. :mad: Liegt aber eher an mir als an den Filmen oder Büchern, scheinbar behalte ich zumindest Romane nicht lange im Gedächtnis…

    Ich weiss noch dass ich es sehr schade fand, dass das erste Buch nicht verfilmt wurde, denn das fand ich ziemlich abgefahren im positiven Sinn, und es erklärt ein paar Hintergründe, z.B. woher die weisse Hexe kommt oder die Straßenlaterne, die da in Narnia in der Landschaft herumsteht.
    Davon abgesehen weiss ich ebenfalls, dass mir vor allem zwei Dinge aufgefallen sind, die mich auch gestört haben: Obwohl ich die Bücher schön fand, gingen mir der christliche moralische Zeigefinger und die ganzen Parallelen ziemlich auf die Nerven, ich kann das also nur bestätigen. Außerdem fand ich, dass man hier im Gegensatz zu anderen bekannten Büchern, die als Kinderbücher gelten wie “Die Unendliche Geschichte” oder “Harry Potter” am Schreibstil und am Umfang der Werke doch die Zielgruppe merkt. Im Gegensatz dazu steht ironischerweise die Handlung, in der viel gekämpft und getötet wird.

    Trotzdem: Aslan rules, im wahrsten Sinne des Wortes. :] Den muss man einfach gerne haben.

    Da der Rest von “His Dark Materials” nun offensichtlich nicht mehr verfilmt wird, werde ich mir die Romane demnächst mal zu Gemüte führen, klingt ja wirklich vielversprechend und intelligent.

  • PersephonePersephone sagt:

    @Raven:
    Wer viel list vergisst auch viel, aber es ist schade, dass so wenig haften bleibt. Die Narnia-Bücher habe ich immer noch nicht gekauft, da andere Ausgaben dazwischen kamen. Dafür lese ich nochmal alle Harry Potter Romane, weil mir dort auch vieles entfallen ist.

    Vielleicht meinen die Filmemacher, der erste Band sei zu abgefahren, um es zu verfilmen. MAn will eben hübsches Familienkino machen. Schade drum.
    Gut, dann hat man den moralischen Zeigefinger in den Filmen offenbar entfernt, um sie verdaulicher zu machen, um so mehr bin ich darauf in den Büchern gespannt – und wie ich mich kenne, werde ich mich auch darüber aufregen. Bestimmt sollen die Mädchen sich schüchtern und sittlich verhalten und nur die Jungs dürfen kämpfen. Da ist mir Pipi Langstrumpf lieber :lol:
    Trotz allem ist Narnia einfach eine begeisternde Geschichte und Aslan rules sowieso. Besonder freut mich, dass meine pure Existenz als NArnia-Fan einige radikale Ringcon-Herr der Ringe Fans ärgert :ätsch:

    His Darl Materials möchte ich auch weiterlesen. Noch mehr Bücher zu kaufen. Schade, auf die Filmfortsetzung hatte ich mich so gefreut.

  • RavenRaven sagt:

    Ich kenne das, meine Amazon-Wunschliste (hast Du eigentlich eine?) wird auch immer länger statt kürzer.

    Dass Du die HP-Bücher nochmal liest, finde ich sehr gut. :applaus Man will ja gerüstet sein für das kommende Wochenende. :] Ich müsste auch nochmal, ich habe die meisten Bände ebenfalls nur einmal gelesen und schon wieder viel vergessen…

    Du bist noch schlimmer, Narnia- und HP-Fan in einem, Blasphemie! :oberlehrer:

  • PersephonePersephone sagt:

    Ja ich habe auch eine Amazon-Wunschliste

    Als ich den letzten Harry Potter Band aus gelesen hatte, fand ich es so traurig, dass die Geschichte nun zu Ende ist, deshalb will ich alles nochmal von Anbeginn erleben. Heute beginne ich mit Prisoner of Azkaban.
    Lies sie auch nochmal, dann können wir besser fachsimpeln.
    Ich werde mir noch einige böse Zaubersprüche heraus suchen müssen, nicht dass ich am Ende da stehe und mir fällt nichts ein, um Muggles zu ärgern. :tod:

    Ja so etwas unerhörtes aber auch: ein Potter-Mutanten-Kiddie und Narnia-Fan in Personalunion wagt sich auf die heilige Ring-Con, ein Sakrileg. :party

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