Sollte ich mich jemals in diesem Blog oder sonstigen Orten dieser Galaxis positiv über die Agentur für Arbeit geäußert haben, ich denke da an Arbeitsamt Impressionen, so kann es sich dabei nur um einen Anfall finsterster Geistesummantelung gehandelt haben.:neutral:
In oben genannten Eintrag äußerts ich mich positiv über die schnelle, unbürokratische Abgabe meines Antrags auf Bewerbungskostenerstattung.
Wie heißt es so schön: “Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben”
Der Abend dieses Ereignisses senkte sich am 23.05.2006 über meinen Briefkasten. Und was fischte ich aus dieser meiner Schnittstelle zur Außenwelt?
Einen Ablehnungsbescheid.
Begründung:
“Sie habenin ihrem Antrag Aufwendungen für 18 Bewerbungen geltend gemacht, diese jedoch nicht nachgewiesen (zum Beispiel durch Kopien). Sie sind somit ihrer Mitwirkungspflicht nach §60 Abs 1 Nr.3 Sozialgesetzbuch – Erstes Buch – (SGBI) nicht nachgekommen”
AAARRRGGGGHHHHHH 
Ich fasse es nicht !!! Ich bin gefangen in einer Geschichte von Franz Kafka.
Natürlich hatte ich Belege in Form von Absageschreiben bei der Abgabe meines Antrags dabei, aber die Dame am Empfang wollte diese weder einsehen noch wollte sie mich zu einer anderen Stelle zwecks Nachweis meiner Bewerbungen schicken.
Diesen Spruch, ich sei meiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen, habe ich schon öfter in Arbeitsamtschreiben lesen müssen. Natürlich immer zu Unrecht, Jedesmal wollen die netten Agenturisten die Kunden für eigene Schlamperei verantwortlich machen.
Das Leben ist eine Satire
Da geht man extra persönlich hin, weil man denkt, dies sei die beste Methode, etwas zu bewirken und läuft dann so ins Leere.
Es scheint eine Konstante besagter Agentur zu sein, ihre Kunden mit widersprüchlichen Aussagen und Handlungen zu malträtieren.
Das Absurde daran ist, dass sich die Agenturisten auf diese Weise Mehrarbeit verschaffen, denn natürlich werde ich Widerspruch einlegen.
Sicher hätte ich auf Nummer sicher gehen und gleich Kopien einreichen können, aber ich hoffte, mir den logistischen und finanziellen Aufwand ersparen zu können. Da ich keinen Bock habe, mich nochmal auf dem Amt verarschen zu lassen, werde ich eine Investition in einem Copyshop tätigen müssen und meinen Widerspruch schriftlich einreichen.
Der Planet der Bescheuerten und Bekloppten hat mal wieder zugeschlagen 
Wir sind in der Matrix.
Der Beitrag wurde am Mittwoch 24. Mai 2006 um 17:31 veröffentlicht und wurde unter Oberwelt-Abenteuer abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare sind derzeit geschlossen, aber Du kannst einen Trackback auf deiner Seite einrichten.